1. Damen - Regionalliga-West 2009/2010

Hinten: Betreuer Christian Hampel, Alice Scheja, Christin Opladen, Manuela Doktor, Steffi Fenneken, Carina Hering, Physiotherapeutin Steffi Gerik, Trainerin Sabine Hering

Vorne: Denise Schauenburg, Kerstin Höing, Kim Spiecker, Tanja Ludwig, Daniela Rink, Caremen Feldmann

Es fehlen: Indra Bouten, Nina Heller, Betreuerin Denise Wellmann

Spielplan Regionalliga - Saison 2009/2010

N - 16:17

 TuS Nettelstedt

N - 23:26

S - 28:24

 ETuS Wedau

N - 24:27

S - 43:30

 1. FC Köln

N - 26:32

N - 19:27

 HSG Union 92 Halle

N - 25:27

N - 22:29

 HSG Blomberg-Lippe

N - 23:29

S - 27:25

 SV Teutonia Riemke

S - 29:27

U - 33:33

 Bayer Leverkusen II

N - 26:30

N - 21:30

 Knetterheide-Schötmar

U - 29:29

N - 20:37

 TuS Lintfort

S - 30:26

S - 28:26

 TV Schwitten

N - 31:32

U - 25:25

 DJK BTB Aachen

S - 25:20

S - 29:21

 Solingen-Gräfrath

N - 19:34

S - 33:30

 VT Kempen

S - 33:27

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fettdruck: Heimspiele

DHB-Pokal - Saison 2009/2010

1. Runde, 06.09.2009

SFN Vechta - TV Aldenrade 19:30 (9:17)

2. Runde

SpVg. Steinhagen - TV Aldenrade 30:29 (25:25; 11:13) n.V.

WHV-Pokal - Saison 2009/2010

1. Runde, 09.02.2010, 20.30 Uhr

Mettmann Sport - TV Aldenrade 28:35 (10:15)

2. Runde, 04.03.2010, 20.15 Uhr

EtUS Wedau - TV Aldenrade 21:26 (10:13)

 

damit ist der TVA für die 1. Runde im DHB-Pokal qualifiziert.

Torschützenliste

 


Name


Spiele


Tore


Schnitt


1.

Kim Spieker

26

176/34

6,8

2.

Kerstin Höing

26

113/51

4,3

3.

Carmen Feldmann

26

95/5

3,7

4.

Denise Schauenburg

21

85

4,0

5.

Alice Scheja

26

75

2,9

6.

Daniela Rink

24

49

2,0

7.

Tanja Ludwig

26

31

1,2

8.

Christin Opladen

17

22

1,3

9.

Carina Hering

10

17/1

1,7

10.

Indra Bouten

10

17

1,7

11.

Nina Heller

7

7

1,0

13.

Manuela Doktor (TW)

25

0

0

14.

Steffi Fenneken (TW)

25

0

0

 


 


 


 


 


 

 

 

687/91

 

 

Saisonabschluss 2009/2010

Verabschiedung

Am letzten Spieltag gab es leider nicht nur die Qualifikation für die neue 3. Liga West zu feiern, sondern auch tränenreiche Verabschiedungen vorzunehmen: 

  • Verabschiedet wurde die 25-jährige TVA-Torhüterin Steffi Fenneken, die 5 Jahren fester Bestandteil der Mannschaft war und ihre TVA-Laufbahn mit dem Aufstieg in die Regionalliga krönte. Die Bocholterin muss jedoch leider aus gesundheitlichen Gründen (Bandscheibe) für die kommende Saison passen. 
  • Mit Tanja Ludwig (24) verlässt den TVA leider ein Eigengewächs auf die andere Rheinseite nach Rheinhausen. Das Walsumer Urgestein startete aus der erfolgreichen A-Jugend Jahrgang '85 direkt durch in die 1. Damenmannschaft. Nun ist sie reif für ein neues Abenteur. Doch niemals geht man so ganz...
  • Leider verlässt uns auch Kim Spiecker (25), die Torjägerin vom Dienst, Richtung Oberliga. Die Mettmannerin schließt sich wieder ihrem Heimatverein Mettmann Sport an.
  • Auch wurde mit Indra Bouten (31) ein weiteres Eigengewächs verabschiedet. Die Allrounderin muss ihrem Beruf (Ärztin) Tribut zollen und ist zeitlich nicht mehr in der Lage, dem Aufwand für die neue 3. Liga West gerecht zu werden.

26. Spieltag

TV Aldenrade - VT Kempen 33:29 (13:13)

TVA FÜR 3. LIGA QUALIFIZIERT

Dank eines 33:29 (13:13)-Sieges gegen die VT Kempen beseitigten die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade am letzten Spieltag auch die letzten theoretischen Zweifel am Klassener halt – und der damit verbundenen Qualifikation für die 3. Liga.

Die Geschichte des Spiels war für Trainer Karl-Rudolf Becker schnell erzählt – und dabei stand das Sportliche nicht unbedingt im Mittelpunkt: "In einem eigentlich ausgeglichenen Spiel haben unsere beiden Routiniers Indra Bouten und Carina Hering, die heute ihr letztes Spiel für die erste Mannschaft des TVA absolviert haben, die entscheidenden Akzente gesetzt. Für mich ist es daher umso unverständlicher, wie auf diese beiden Leistungsträgerinnen verzichtet werden konnte. Mit ihnen wäre es über die gesamte Spielzeit betrachtet sicher nicht so eng geworden."

Voll des Lobes war Becker zudem für Torfrau Manuela Doktor und die überragende Alice Scheja. "Von Manuela als ehemalige Bundesliga-Spielerin kann man so eine Leistung vielleicht erwarten, aber wie sich Alice in den vergangenen Jahren zu einer Top-Regionalliga-Spielerin entwickelt hat, ist schon bemerkenswert."

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (4), Schauenburg (6), Höing (2), Bouten (4), Hering (1), A. Scheja (7), Rink (2), Ludwig (3), Spiecker (4/2).

Jubeln über den Klassenerhalt: Indra Bouten, Alice Scheja, Kim Spiecker, Denise Schauenburg, Daniela Rink und Steffi Gerigk (von links). RP-Foto: Jörg Kazur

TVA-Damen: 3. Liga greifbar

Die Qualifikation für die neu geschaffene 3. Liga ist für die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade wieder in greifbare Nähe gerückt – allerdings profitiert die Mannschaft von Karl-Rudolf Becker von einem weiteren Rückzug einer Mannschaft. Nach der Reserve des TSV Bayer Leverkusen wird auch der TV Schwitten, aktuell vor dem TVA auf dem rettenden zehnten Tabellenplatz, nicht für die 3. Liga melden, wie Geschäftsführer Stephan Rohe gestern bestätigte. "Wir haben uns entschieden, das finanzielle Wagnis 3.

 Liga nicht einzugehen", erklärte das TVS-Vorstandsmitglied. Mit einem Mehraufwand von mindestens 10 000 Euro kalkulierten die Sauerländer – aktuell nicht realisierbar. Somit kommt es am letzten Spieltag zu einem echten "Showdown" am Driesenbusch. Dann trifft der TVA auf den direkten Verfolger VT Kempen, der zwar erklärt hat, ebenfalls nicht in der 3. Liga antreten zu wollen, die Walsumerinnen im Falle eines Sieges aber noch überholen könnte.

25. Spieltag

HSV Gräfrath-Solingen - TV Aldenrade 34:19 (15:8)

WALSUM STEHT VOR DEM ABSTIEG IN DIE OBERLIGA

Es scheint, als wäre das "Abenteuer Regionalliga" für den TV Aldenrade nach zwei Jahren beendet.

Die Handball-Damen von Trainer Karl-Rudolf Becker kassierten beim HSV Solingen-Gräfrath eine heftige 19:34 (8:15)-Packung, können die Qualifikation für die neue 3. Liga nur noch schaffen, sofern sie am letzten Spieltag einen Punkt mehr holen als der TV Schwitten, der aktuell dank des besseren Torverhältnisses den rettenden zehnten Platz belegt.

In der ersten Halbzeit standen die Gäste in der Klingenstadt wenigstens in der Defensive ordentlich, doch im Angriff wehte allenfalls ein laues Lüftchen. "Kim Spiecker hat ordentlich gespielt. Der Rest...", analysierte "Katsche" Becker, der sich vor einem weiteren Kommentar lieber auf die Zunge biss. Zu drastisch waren die vielen Fehler, die vor allem die linke Seite produzierte.

Im zweiten Abschnitt brachen dann alle Dämme, auch in der Hintermannschaft lief nichts mehr zusammen. Einzig Spiecker bewahrte den TVA vor einer noch höheren Niederlage – die Blamage konnte aber auch sie nicht abwenden.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann, Schauenburg (3), Höing (1), A. Scheja (3), Rink (1), Ludwig (1), Hering, Spiecker (10/5).

24. Spieltag

Am Ende war genau eine Sache wichtig: "Der Sieg", wie Trainer Katsche Becker betonte. Denn mit diesen beiden Punkten können sich die Walsumerinnen wieder Hoffnung auf die Drittliga-Qualifikation machen. Nach 30 Minuten war der TVA mit einem Neun-Tore-Vorsprung bereits auf einem guten Weg, "aber gerade in der zweiten Halbzeit haben wir uns schwer getan", so Becker, "was wohl am Substanzverlust lag." So musste Aldenrade auf Indra Bouten und Christin Opladen verzichten, die arbeits- beziehungsweise studiumsbedingt fehlten.

TVA: Doktor, Fenneken; Spiecker (10/2), Schauenburg (5), Scheja (3), Feldmann (2), Ludwig (2), Höing (1), Heller (1) und Rink (1).

23. Spieltag

TV Schwitten - TV Aldenrade 32:31 (14:15)

TVA STECKT NIEDERLAGE EIN

Es ist zum Haareraufen. Erst gab es die aus Walsumer Sicht gute Nachricht, dass Platz zehn auch zur Drittliga-Qualifikation reichen müsste. Der Grund: Bayer Leverkusen wird zum Saisonende seine zweite Mannschaft auflösen. Stattdessen wird der finanziell angeschlagene Bundesliga-Spitzenclub mit dem HSV Solingen-Gräfrath als "Farmteam" kooperieren. Dann jedoch verlor der TV Aldenrade gegen Schwitten - und ist nur noch Elfter. Die TVA-Frauen scheinen gerade beste Chancen auf den Klassenerhalt wegzuwerfen. So müssen die Aldenrader mit der Peinlichkeit leben, immer noch das einzige Team zu sein, dass gegen Aachen einen Punkt abgegeben hat. Wieder einmal waren die Damen des TVA nicht in der Lage, sich über 60 Minuten zu konzentrieren. Bis Mitte der ersten Halbzeit führte Aldenrade mit 12:6 - ehe der schon obligatorische Bruch im Spiel alles zunichte machte.

TVA: Doktor, Fenneken; Höing (12/5), Feldmann (5), Scheja (4), Schauenburg, Ludwig, Spiecker (je 3), Rink (2).

Fieger bestätigt Rückzug

Eine positive Nachricht für die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade verkündete gestern Trudi Fieger, Frauenspielwartin des Westdeutschen Handballverbandes. Wie ihr bekannt wurde, meldet der TSV Bayer Leverkusen seine zweite Mannschaft, aktuell Neunter, und damit einen Platz vor dem TVA – und auf dem letzten Nicht-Abstiegsrang – in der kommenden Spielzeit vom Spielbetrieb ab.

Laut Fieger erhalten einige Spielerinnen des aktuellen Bayer-Kaders einen Bundesliga-Vertrag und sollen dann an den TVA-Konkurrenten HSV Solingen-Gräfrath ausgeliehen werden. Die restliche Truppe löst sich aus Kostengründen auf. "Sie wollen auch nicht für die Oberliga melden", ergänzte Fieger. Somit würden die Walsumerinnen einen Platz nach oben rutschen – und wären derzeit für die neue dritte Liga qualifiziert.

TVA bestätigt Jörg Freund als Trainer

Bereits am vergangenen Freitag berichtete die RP es exklusiv – gestern nun bestätigte es auch der Verein: Jörg Freund wird in der kommenden Spielzeit neuer Trainer der Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade. Der Vertrag des 44-jährigen Wuppertalers gilt auch im Falle des Abstiegs. Der Kontakt zu dem A-Lizenz-Inhaber (seit 2007) ist nie abgerissen, nachdem sich die TVA-Verantwortlichen und Freund vor dieser Spielzeit nicht auf ein Engagement in Walsum verständigen konnten.

Dieses Mal ging aber alles ganz schnell. "Ich bin ehrlich gesagt mit gemischten Gefühlen zu dem Gespräch gefahren, das mir dann aber total gut gefallen hat. Für mich ist ganz klar, welche Ziele die Abteilung verfolgt, was sie will", erinnert sich Freund. Die Ziele, die sich der Trainer gesteckt hat, sind auch klar: Gelingt dem TVA die Qualifikation zur dritten Liga, dann hat auch in der kommenden Spielzeit der Klassenerhalt die oberste Priorität.

Sollten die Walsumerinnen hingegen den bitteren Gang in die Oberliga antreten müssen, so heißt das Ziel für Freund ganz klar "um den Aufstieg mitspielen".

Wichtige Faktoren in der Arbeit Freunds sind – taktische Vorgaben hin oder her – Harmonie und Spaß. "Ohne geht es nicht", erklärt Freund, der sich wundert, dass seine zukünftige Mannschaft aktuell gegen den Abstieg spielt. "Und die Mannschaft muss natürlich wollen, im Training Gas geben und dran ziehen", ergänzt der Übungsleiter.

Nicht kommentieren wollte Freund hingegen die Personalsituation. "Zu einzelnen Namen sage ich nichts, da ich noch keinen Kontakt mit der Mannschaft hatte und erst einmal sehen muss, wie sich der Kader in der kommenden Spielzeit zusammensetzt." Erst dann will er gemeinsam mit den Verantwortlichen eine Bedarfsliste erstellen.

Aktuell betreut Freund den TVA-Ligakonkurrenten DJK BTB Aachen. Davor war er unter anderem vier Jahre bei der HG Remscheid in der zweiten Liga und Regionalliga sowie bei Teutonia Riemke zu Erst- und Zweitliga-Zeiten tätig.

Wir haben alle Möglichkeiten es zu schaffen

Walsum Wie gut, dass die Verantwortlichen des TV Aldenrade nach dem Abgang von Trainer Karl-Rudolf Becker im Vorjahr eine holprige Suche nach einem Nachfolger meistern mussten. Denn so hatten sie bereits einige gute Kontakte geknüpft, um dieses Mal schneller einen Nachfolgerfür die Regionalliga-Handballerinnen für den erneut scheidenden Erfolgstrainer zu präsentieren. Die Wahl fiel auf Jörg Freund, der bereits im Vorjahr einen guten Eindruck hinterließ, es aber trotzdem zu keiner Einigung kam. RP-Mitarbeiter Sebastian Mühleis sprach mit Abteilungsleiter Thomas Gunkel (32) über den neuen Übungsleiter, die aktuelle und die kommende Saison.

Herr Gunkel, Sie wirken sehr zufrieden mit der Wahl des Trainers.

Gunkel Mit dieser Wahl bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden. Er war letztes Jahr ja bereits einer der heißen Kandidaten. Dieses Mal bedurfte es nur zweier Gespräche, dann hatten wir uns geeinigt. Für uns war es ja auch sehr wichtig, dass wir nach den turbulenten letzten Wochen wieder Ruhe reinbekommen haben, indem wie einen derart qualifizierten Trainer verpflichten konnten.

Wie ist Ihr erster Eindruck vom neuen "starken Mann"?

Gunkel Sehr gut. Es zeugt ja allein von seiner hohen Einsatzbereitschaft und seinem Engagement, dass er die Strecke von Wuppertal nach Walsum in Kauf nimmt. Und auch seine bisherige Vita liest sich sehr gut – wobei der persönliche, tolle Eindruck den Jörg hinterlassen hat, ausschlaggebend für uns war.

Wie bewerten Sie denn die Lage in der aktuellen Saison?

Gunkel Wir haben immer noch alle Möglichkeiten, die Qualifikation zu schaffen. Ein kolportierter Rückzug der Leverkusener Reserve würde uns zwar in die Karten spielen, aber wir wollen uns auf keine Gerüchte verlassen. Und es darf auf jeden Fall keine Ausrede für die Mannschaft sein, die sportliche Qualifikation nicht zu schaffen. Perfekt wäre, wenn wir in den kommenden vier Spielen die volle Punktzahl erreichen – was meiner Ansicht nach möglich ist, wenn wir eine derart konzentrierte und starke Leistung wie etwa zuletzt gegen Lintfort abrufen.

Trainer Jörg Freund beleuchtete schon sein Saisonziel für die kommende Spielzeit, was Klassenerhalt in der dritten Liga oder Aufstieg in der Oberliga heißt. Wie sind die langfristigen Planungen des Vereins?

Gunkel Für die kommende Saison sind dies definitiv die Ziele. Darüberhinaus möchten wir uns in der dritten Liga etablieren, Konstanz in unsere Platzierungen bringen. Hierbei ist besonders positiv zu bewerten, dass der Großteil der Mannschaft bereits seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben hat – auch im Falle des Abstiegs.

Geht der Blick langfristig nach oben?

Gunkel Es wäre schön, wenn wir genügend Luft nach unten hätten. So etwas wie Platz vier bis sechs wäre perfekt.

Und was ist, wenn es auch Platz eins oder zwei sein könnte?

Gunkel (lacht) Dann müssten wir mit dem Gesamtverein sprechen. Im Ernst: Aktuell wäre dies schwer zu stemmen. Wir wollen gerade im Bereich Sponsorenakquise verstärkt vorgehen. Zudem treffen uns die Erhöhung der Hallennutzungsgebühren und die fehlenden Zuschüsse seitens der Stadt.

22. Spieltag

TV Aldenrade - TuS Lintfort 30:26 (13:11)

WIE PHÖNIX AUS DER ASCHE

Vor dem Anpfiff ging es eigentlich nur darum, die Niederlage in Grenzen zu halten. Doch am Ende waren es die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade, die trotz sechs vergebener Siebenmeter jubeln durften – und nicht der haushohe Favorit und Spitzenreiter TuS Lintfort.

Walsum Der Mann ist und bleibt ein Phänomen. Vor der Partie seiner abstiegsbedrohten Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade gegen Spitzenreiter TuS Lintfort war Karl-Rudolf Becker spürbar angefressen. Wegen der schwachen Trainingsbeteiligung kritisierte er seine Mannschaft hart, machte klar, dass alles andere als eine Niederlage einem Wunder gleichkäme. Es scheint, als hätten Kerstin Höing und Co. gut zugehört, und sich auf das Erfolgsrezept besonnen, dass dem Aufsteiger im Vorjahr einen starken siebten Platz bescherte.

Überragende Kim Spiecker

Angetrieben von einer überragenden Torjägerin Kim Spiecker, die zwölf Mal ins Schwarze traf, und einer bärenstarken Manuela Doktor im Tor gelang dem TVA das "Wunder": Trotz sechs vergebener Siebenmeter und weiterer ausgelassener Hochkaräter setzten sich die Gastgeberinnen auch in der Höhe verdient mit 30:26 (13:11) durch – und setzten so ein nötiges Ausrufezeichen im Kampf um die Qualifikation für die dritte Liga.

In den ersten Minuten sah das Spiel der Walsumerinnen allerdings nicht besonders vielversprechend aus, die Vorgehensweise war immer gleich: Wurde der Ball gewonnen oder warfen die Lintforterinnen ein Tor, so wanderte das Spielgerät immer wieder schnell zu Spiecker, die sich den Wurf nahm – oder nehmen musste, weil ihre Kameradinnen mit dem Abschluss haderten. So blieb es bis zur zehnten Minute bei einer Fahrkarte von Daniela Rink – alle Tore und weiteren Wurfversuche gingen auf das Konto von Spiecker.

Mit der immer besser treffenden Torjägerin und Doktor in Gala-Form gewannen die Gastgeberinnen aber schnell an Sicherheit, was sich insbesondere in der Hintermannschaft zeigte. Einzig die vier vor dem Pausentee verworfenen Siebenmeter und die beste TuS-Spielerin Vanessa Idelberger, die im Versuch sich gegen die Niederlage zu stemmen von ihren Mitspielerinnen praktisch allein gelassen wurde, verhinderten eine höhere Führung . Der zweite Abschnitt war dann ein Spiegelbild der ersten Hälfte – mit logischem Ausgang.

Nach dem Schlusspfiff war Becker wieder einmal voll in seinem Element, wollte zu dem Spiel keine Meinung abgeben. "Nur die Mädchen können erklären, warum sie eine so deutliche Leistungssteigerung hingelegt haben. Durch das Training ist das bei der schwachen Beteiligung auf jeden Fall nicht zu erklären", sagte Becker.

Da aber Tanja Ludwig, Denise Schauenburg oder die starke Indra Bouten zwar breit grinsend alle Glückwünsche entgegen nahmen, sich jedoch jeglichen weiteren Kommentar zur Partie verkniffen, war es doch dem "Dirigenten" vorbehalten, die Leistung seines "Orchesters" zu bewerten – und das Votum fiel eindeutig aus.

"Wir waren sicher über 60 Minuten die bedeutend bessere Mannschaft, haben vollkommen verdient gewonnen. Und wir haben gesehen, dass wir jede Mannschaft schlagen können, egal wo sie in der Tabelle steht, sobald wir unsere Leistung voll abrufen", resümierte ein verschmitzt grinsender Becker.

Die Statistik

TVA: Manuela Doktor, Steffi Fenneken; Carmen Feldmann (2), Daniela Rink (2), Kerstin Höing (6/2), Kim Spiecker (12/3), Alice Scheja (5), Denise Schauenburg (1), Indra Bouten (2), Tanja Ludwig, Nina Heller (n.e.), Christin Opladen (n.e.).

Gerüchteküche

Lange Zeit hatte der TV Aldenrade darauf spekuliert, dass Karl-Rudolf Becker auch in der kommenden Spielzeit die abstiegsbedrohten Regionalliga-Handballerinnen trainiert, die er aktuell aus Verbundenheit zu seinem Stammverein neben den Bezirksliga-Herren des TSV Bocholt betreut. Mit "Katsches" Vertragsverlängerung in Bocholt war klar, dass die Verantwortlichen sich einen neuen Trainer suchen müssen. Seitdem brodelte die Gerüchteküche gewaltig. Nun scheint der TVA fündig geworden zu sein, und hofft, dass es sich nach dem doppelten Trainertausch – Dieter Schölwer und Sabine Hering mussten vorzeitig gehen – um eine langfristige Lösung handelt.

Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der neue Übungsleiter unabhängig von der Liga Jörg Freund (RP-Archivfoto) heißt. Aktuell betreut Freund den TVA-Ligakonkurrenten DJK BTB Aachen, wo er kurzfristig als "Feuerwehrmann" einsprang, der abgeschlagen auf dem letzten Platz rangiert. Zuvor war er unter anderem bei den Damen der HG Remscheid in der Regionalliga und zweiten Bundesliga tätig.

21. Spieltag

TV Aldenrade - SG Knetterheide-Schötmar 29:29 (16:16)

EIN GEWONNENES UNENTSCHIEDEN

Es gibt Spiele, die spielt man nicht 29:29 – die gewinnt man 29:29. Dazu gehört sicher auch der gefühlte Sieg des TV Aldenrade gegen die SG Knetterheide-Schötmar.

Die vielen Fehler waren mit dem Schlusspfiff vergessen, nachdem Kim Spiecker neun Sekunden vor dem Ende den so wichtigen Punkt im Kampf um die Drittliga-Qualifikation für die Walsumerinnen sicherte. Schon vor der Pause wurde es knapp. Den 16:16 Pausenstand sicherte Kerstin Höing mit einem Siebenmeter nach der Pausensirene. „Angesichts der Umstände Ist dieser Punkt ungeheuer wichtig“, so ein zufriedener Co-Trainer Christian Hampel. Das Kämpferherz hatten die Aldenraderinnen an der richtigen Stelle – allen voran Alice Scheja. „Jaja, die ist gebrochen“, deutete sie mit einem Achselzucken während der Pause auf ihre Nase und spielte nach dem Seitenwechsel weiter. „Sie wollten unbedingt“, sagte Hampel. Passiert war das Ganze bei einem Zweikampf. Klar ist auch, dass der TVA seine Fehler Nicht abstellen konnte. Unsaubere Anspiele sorgten für Ballverluste und Gegentore. Fehler In der Abwehr zwangen zu Fouls – und damit zu fünf verwandelten Siebenmetern der Gäste in den ersten 16 Minuten. Es bleibt viel Arbeit. 

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (7), Schauenburg (5), Bouten (1), Höing (5/2), Heller, Opladen (1), Spiecker (6/1), Ludwig (4), A. Scheja.

20. Spieltag

D. Schauenburg

HSG Blomberg - TV Aldenrade 29:23 (15:11)

SORGEN BEIM TVA WERDEN IMMER GRÖSSER

Bis zur 20. Minute war die Welt bei den Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade bei ihrem Gastspiel bei der HSG Blomberg-Lippe II noch in Ordnung. 9:9 stand es zu diesem Zeitpunkt, die Gäste spielten sicher ihren Stiefel herunter. Danach kam ein unerklärlicher Bruch in das Spiel der Mannschaft von Karl-Rudolf Becker, der es nicht schaffte, sie mit diversen Umstellungen wieder in die Spur zu bringen. Am Ende musste sich der TVA 23:29 (11:15) geschlagen geben – und muss sich immer mehr mit dem Thema Abstieg beschäftigen.

"Wir haben in den letzten 40 Minuten enorm viele Fehler gemacht, und den Gegner so wieder aufgebaut. Außerdem fehlte es bei uns vorne wie hinten an der Abstimmung. Aber man muss ehrlich sagen: Im Vorjahr haben wir zwei Mal gegen diese Mannschaft gewonnen, in diesem Jahr zwei Mal verloren. Es ist deutlich zu erkennen, welche Mannschaft sich in welche Richtung entwickelt hat", bilanzierte Becker nach dem Schlusspfiff kritisch.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (3), Schauenburg (5), Bouten (1), Höing (1), Heller (3), Opladen (1), Spiecker (9/4), Ludwig, A. Scheja.

19. Spieltag

TV Aldenrade - Bayer Leverkusen II 26:30 (16:15)

TVA SCHWÄCHT SICH SELBST

Trotz der Rückkehr von Karl-Rudolf Becker bleibt bei den Regionalliga-Handballerinnen aus Walsum einiges beim Alten: Wegen Disziplinlosigkeiten verlor der TVA neben dem Abstiegsduell gegen Leverkusen auch Daniela Rink.

So sehr Karl-Rudolf Becker nach der unnötigen 26:30 (16:15)-Niederlage seiner Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade auch kochte – einen Tag nach dem Spiel hatte er sich bereits wieder gesammelt. "Gratulation nach Leverkusen. Sie waren fitter, schneller, ja einfach besser als wir", erklärte Becker. Dennoch dürfte jedem Besucher des so immens wichtigen Abstiegsduells klar sein, dass sich Becker auch gestern angesichts der leichtfertig vergebenen Chance noch nicht beruhigt hatte.

Im Duell Zehnter (TVA) gegen Achter legten die Gastgeberinnen los wie die Feuerwehr – hätten sie Bayer im Falle eines Sieges doch überflügeln können. Immer wieder kamder TVA in diesem Stadium zu leichten Treffern über den Konter oder die zweite Phase. Bis zum 14:9 (22.) lief es für die Becker-Sieben wie am Schnürchen – ehe die Kräfte schwanden und die Zeit des Wechselns begann. Hierdurch kam ein spürbarer Bruch ins Spiel, nur mit Mühe und Not rettete der TVA die Führung in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt kippte die Partie dann schnell zugunsten der Gäste, die nach rund zehn Minuten das Kommando vollends übernahmen. In dieser Phase schlichen sich bereits erste Undiszipliniertheiten ein, die sich mit zunehmender Spieldauer häuften. Viel schlimmer wog aber, dass die linke Seite leistungsmäßig gegenüber dem Rest der Mannschaft stark abfiel. "Das war heute in Angriff und Abwehr zu schwach auf dieser Seite", ärgerte sich Becker vor allem darüber, dass die sowohl im rechten Rückraum als auch auf Rechtsaußen mit einer Rechtshänderin besetzten Leverkusenerinnen immer wieder über diese Positionen zu einfachen Treffern kamen.

Rote Karten krönender Abschluss

Als die Partie dann "Spitz auf Knopf" stand, so Becker, agierten auch die Unparteiischen Christian Huckenbeck und Tim König etwas unglücklich. "Wir haben in der Schlussphase fünf oder sech Hinausstellungen kassiert, von denen die eine oder andere sicher etwas fragwürdig war", monierte Becker, der die Niederlage aber keineswegs an den Schiedsrichtern festmachen wollte: "Das war aber nicht entscheidend." Den "krönenden" Abschluss bildete eine "doppelte" Rote Karte: Gerade wieder vollzählig, nachdem der TVA zuvor einige Zeit in doppelter Unterzahl verbringen mussten, kassierte Kerstin Höing ihre dritte Zeitstrafe. Und nur wenige Sekunden später folgte Daniela Rink wegen Schiedsrichterbeleidigung – eine Sperre droht.

TVA: Manuela Doktor, Steffi Fenneken; Carmen Feldmann (2/1), Christin Opladen (1), Nina Heller (1), Kim Spiecker (10/3), Indra Bouten (4), Alice Scheja (4), Tanja Ludwig, Kerstin Höing (3) und Daniela Rink (1).

Wieder ein Vorbild an Einsatz war Alice Scheja, die Denise Schauenburg am Kreis mit einer guten Leistung vertrat. Hier setzt sie sich gegen Hannah Vietz (links) aus dem Bundesliga-Kader des TSV Bayer Leverkusen durch. RP-Foto: Jörg Kazur

WHV-Pokal

EtuS Wedau - TV Aldenrade 21:26 (10:13)

TVA siegt im "Test", nun wartet der Abstiegskampf

Obwohl es um den Einzug in den DHB-Pokal ging, gab Karl-Rudolf Becker vor der Partie seiner Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade beim Erzrivalen und Liga-Konkurrenten ETuS Wedau offen zu, dass der WHV-Wettbewerb angesichts der angespannten Situation in der Liga nur zweitrangig sei. Außerdem wolle er die Partie genau wie sein Gegenüber Rainer Schwartz zu Experimenten nutzen, da Denise Schauenburg den Walsumerinnen wegen ihres maladen Rückens wohl erneut längere Zeit fehlen wird.

So verkam das Pokalspiel tatsächlich zu einem besseren Testspiel, in dem die Gäste das bessere Ende für sich hatten. "Es war ein nettes Spielchen. Vor allem Alice Scheja war sehr bemüht, die Lücke, die durch Denises Ausfall entstanden ist, zu füllen", resümierte Becker – und lobte gleichzeitig eine der auffälligsten Spielerinnen auf dem Parkett. Beste Torschützin beim 26:21 (10:13)-Erfolg in Wedau war einmal mehr Linkshänderin Kim Spiecker, die neun "Netze" machte.

Trotz der guten Leistung Schejas gilt es für den TVA vor der so immens wichtigen Liga-Begegnung mit der ebenfalls "dick" im Abstiegskampf involvierten Reserve des Bundesligisten TSV Bayer Leverkusen die letzten Abstimmungsprobleme, speziell im Defensivbereich, abzustellen. Außerdem erwartet Becker, dass die Gäste mit Verstärkung aus dem Bundesliga-Kader auflaufen. Soll den Walsumerinnen ein Erfolgserlebnis glücken, so muss die Rückwärtsbewegung gegen die pfeilschnelle Reserve stimmen, außerdem erwartet die Abwehrreihe auch im Positionsangriff ein enorm schnelles und druckvolles Spiel.

TVA: Spieker (9/2), Höing (5), Rink (4), Feldmann (3), Ludwig, Heller (je 2), Scheja (1).

18. Spieltag

SV Teutonia Riemke - TV Aldenrade 27:29 (11:12)

FENNEKENS GLANZPARADEN RETTEN DEN TVA-SIEG

Einen hart umkämpften 29:27 (12:11)-Erfolg landeten die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade im Abstiegskrimi bei der SV Teutonia Riemke. "Das war wie erwartet Abstiegskampf pur", analysierte Co-Trainer Christian Hampel, der den verhinderten Karl-Rudolf Becker auf der Bank vertreten hatte.

Von Beginn an war die Bedeutung der Partie deutlich zu spüren. Für den TVA ging es darum, Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu halten, für Riemke war es der Griff nach dem letzten rettenden Strohhalm. So agierten beide Teams mit wenig Tempo. Außerdem hatten die Walsumerinnen große Probleme in der Offensive, kamen mit der offenen Deckung der Bochumerinnenzunächst nicht zurecht.

Einzig der starken Manuela Doktor war es zu verdanken, dass die Gäste mit einer Führung in die Kabine gingen. Im zweiten Abschnitt steigerte sich der TVA und sah beim 23:17 (47.) wie der sichere Sieger aus. "In Überzahl haben wir es dann aber verpasst den Sack zuzumachen", ärgerte sich Hampel. So wurde die eingewechselte Steffi Fenneken im Tor mit drei Glanzparaden in der Schlussphase zur Heldin.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (3/1), Schauenburg (5), Höing (2), A. Scheja (2), Rink (4), Ludwig (4), Spiecker (9/3), Opladen, Heller (n.e.), Bouten.

17. Spieltag

TV Aldenrade - HSG Union Halle 25:27 (12:9)

DER BECKER-EFFEKT

Mit neuem Selbstvertrauen verpassen die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade gegen den Spitzenreiter HSG Union Halle nur knapp eine Sensation. Letztlich setzte es aber eine bittere 25:27-Niederlage.

Nach dem Schlusspfiff schlichen die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade mit hängenden Köpfen von der Platte. Es schien, als hätten sie die erwartete Packung gegen Spitzenreiter HSG Union Halle kassiert. Das war allerdings nicht der Fall– vielmehr trauerten Kerstin Höing und Co. der vergebenen Möglichkeit nach, dem Primus ein Bein zu stellen. Denn beim 25:27 (12:9) war der "Becker-Effekt" nach der Rückkehr von Trainer Karl-Rudolf Becker auf die Bank deutlich zu spüren, hatten sich die Gastgeberinnen mindestens ein Unentschieden redlich verdient.

Manko Chancenverwertung

Mit neuem Schwung und deutlich mehr Selbstvertrauen gingen die Walsumerinnen in die Partie, standen in der Defensive gegen die spielstarken Gäste absolut sattelfest. Einzig an der Chancenverwertung haperte es etwas – ein Manko, das über die komplette Spielzeit bestehen bleiben sollte. So dauerte es bis zur dritten Minute, bis der erste Treffer fiel. Nach dem 3:0 durch Höing (6.) verpasste es der TVA die Führung auszubauen. Erst scheiterte Höing per Siebenmeter, dann Carmen Feldmann und Alice Scheja im Gegenstoß. Die Konsequenz: Stück für Stück kamen die Gäste näher.

Dass es dem haushohen Favoriten aus Westfalen im ersten Abschnitt dennoch nie gelang, näher als auf zwei Treffer zu verkürzen, lag an einer herausragenden Leistung der kompletten Abwehr, hinter der Manuela Doktor einen Glanztag erwischte. Und setzte sich doch einmal eine der individuell bärenstarken Gäste-Spielerinnen durch, war fast immer eine zweite Walsumerin zur Stelle, um den Fehler der Mitspielerin auszubügeln. Der einzige Vorwurf, den sich die Becker-Sieben gefallen lassen musste, war der, dass sie zum Pausentee nicht höher führte.

Während Beckers Schützlinge bereits nach wenigen Minuten wieder aus der Kabine erschienen, donnerte es bei den Gästen gewaltig – mit Wirkung. Nach dem Treffer zum 14:10 (33.) durch "Flummi" Feldmann drehte der Rückraum der HSG auf. Vor allem Sina Speckmann und Theresa Janzen waren in dieser Phase nie zu stellen. Gemeinsam mit der besten Spielerin auf dem Parkett, Linkshänderin Katrin Loyek, die Doktor elf Mal überwand, sorgten sie für die Wende, legten bis zum 17:19 (43.) vor.

Einmal noch kam der TVA zurück, legte erneut durch Feldmann auf 23:21 vor, führte danach letztmals beim 24:23 durch Kim Spiecker (56.). Danach machte sich der hohe Kräfteverschleiß vor allem in der Hintermannschaft deutlich bemerkbar.

TVA: Manuela Doktor, Steffi Fenneken; Carmen Feldmann (4), Christin Opladen, Kerstin Höing (3/1), Denise Schauenburg (3), Kim Spiecker (9/2), Alice Scheja (2), Daniela Rink (3), Tanja Ludwig und Indra Bouten (1), Nina Heller (n.e.).

WHV-Pokal

Mettmann Sport - TV Aldenrade 28:35 (10:15)

HAMPELS DEBÜT GLÜCKT , TVA-DAMEN ÜBERZEUGEN

Auch wenn durch den Sieg gegen Mettmann-Sport der Niedergang in der Liga noch nicht gestoppt ist – ein Erfolgserlebnis dieser Art brauchten die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade. In der ersten Partie unter der Regie des vormaligen Co-Trainers Christian Hampel setzten sich die Gäste in der ersten Runde des WHV-Pokals mit 35:28 (15:10) beim Oberligisten durch.

"Die Mannschaft hat die erhoffte Reaktion gezeigt. Wir haben ruhig und konzentriert unseren Streifen heruntergespielt", freute sich Hampel nach der überzeugenden Vorstellung – zumindest über 45 Minuten. Mit einer kaum zu überwindenden Abwehrreihe entzauberte der TVA die "Mannschaft der Stunde" der Oberliga – Mettmann hat zuletzt acht Spiele in Folge gewonnen. Erst als Hampel verletzungsbedingt einige Umstellungen – erst schied Denise Schauenburg (Schlag aufs Ohr) dann Alice Scheja (Schlag aufs Knie) aus – vornehmen musste, kam es beim Stand von 27:17 (45.) zu einem kleinen Bruch im Spiel. Ein weiteres Haar in der Suppe fand der Interimstrainer zudem: "Wir haben es klar verpasst, den Sack eher zu zu machen."

In der zweiten Runde trifft der TVA am Wochenende 6./7. März ausgerechnet auswärts auf den Lokal- und Liga-Rivalen ETuS Wedau. Einen Sieg vorausgesetzt, ziehen die Walsumerinnen in die erste Runde des DHB-Pokals ein.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (6), Schauenburg (3), Höing (5/5), Opladen (3), A. Scheja (3), Rink (4), Ludwig (4), Spiecker (7).

Hering muss gehen

Handball-Regionalligist TV Aldenrade trennte sich im "gegenseitigen Einvernehmen" von seiner Trainerin. Co-Trainer Christian Hampel übernimmt zunächst das Kommando. Schlechte Stimmung in der Mannschaft.

Genau so plötzlich wie sie da war, ist sie wieder weg. Nach dem überraschenden wie kurzfristigen Aus von Trainer Dieter Schölwer aus beruflichen Gründen war A-Lizenz-Inhaberin Sabine Hering kurzfristig als Nachfolgerin bei den Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade eingesprungen. Nach dem sportlichen Sturzflug der Mannschaft sowie negativer Stimmungslage innerhalb des Teams sahen sich die Verantwortlichen aber nun gezwungen, die Reißleine zu ziehen.

"Wir denken, dass dies der richtige Zeitpunkt für eine Trennung ist. Wir wollen so ein Zeichen setzen, die Mannschaft wachrütteln", erklärte Abteilungsleiter Thomas Gunkel gestern, nachdem er sich in einem langen Gespräch mit Frauenwartin Siggi Grijsels und Hering am Vorabend auf eine einvernehmliche Trennung geeinigt hatte.

Der bisherige Co-Trainer Christian Hampel, der bereits Karl-Rudolf Becker zur Seite stand, führt vorläufig die Geschicke der Mannschaft. "Es war toll, dass wir überhaupt kurzfristig eine Trainerin mit der Qualität von Sabine an Land ziehen konnten. Aber leider hat es nicht gepasst, und wir haben unser klares Ziel, die sportliche Qualifikation für Liga drei, stark gefährdet gesehen. Nun gilt unser vollstes Vertrauen Christian Hampel", erklärte Gunkel. Muss er aber auch, denn es ist zum jetzigen Zeitpunkt kaum möglich, einen Trainer mit gehobener Qualität aus dem Hut zu zaubern, zumal die mangelnde Disziplin der Walsumer Damen in der Szene ein offenes Geheimnis ist.

Kommt Becker zurück?

Ebenfalls bekannt ist, dass das Gros der Mannschaft sich "Katsche" Becker zurückwünscht. Eine Rückkehr Beckers verweist Gunkel allerdings trotz aller Gerüchte ins Reich der Fabeln: "Er hat ein Engagement in Bocholt, mehr gibt es dazu nicht zu sagen." Ob Sabine Herings Abgang eine Rückkehr der beiden Urgesteine und Leistungsträgerinnen Carina Hering und Indra Bouten bedeutet, ist noch offen. Während sich die Halbrechte Bouten noch keine Gedanken zu dem Thema gemacht hat, steht für ihre kongeniale Partnerin im linken Rückraum fest, dass "ich höchstens bei Bedarf aushelfe, aber ansonsten die Saison in der zweiten Mannschaft beende. Das hat für mich Priorität, auch wenn ich im kommenden Jahr gerne wieder hoch gehen würde", erklärte Carina Hering.

Etwas Zeit

In der turbulenten Phase kommt dem TV Aldenrade die Karnevalspause gerade recht. So steht für Interims-Coach Christian Hampel am kommenden Dienstag, 9. Februar, 20.30 Uhr, lediglich das WHV-Pokalspiel beim Oberligisten Mettmann-Sport an.

Die nächste Liga-Partie gegen die HSG Union Halle folgt erst am Samstag, 20. Februar, im heimischen Driesenbusch.

16. Spieltag

1. FC Köln – TV Aldenrade 32:26 (17:13)

ALDENRADE BANGT UM LIGAVERBLEIB

So hatten sich der TV Aldenrade und der ETuS Wedau ihr Wochenende sicherlich nicht vorgestellt. Zwei Siege sollten es werden, am Ende standen beide Teams in der Frauenhandball-Regionalliga mit leeren Hände da 

Den FC-Handballerinnen ist die Revanche gelungen. Nachdem Aldenrade das Hinspiel noch mit 43:30 gewonnen hatte, kamen die Walsumerinnen in der Domstadt in der Schlussphase nicht mehr näher als auf vier Tore an Köln heran. Die Anfangsphase verlief bis zum 10:9 für die Gastgeberinnen noch ausgeglichen. „Nach einer Wechselphase haben wir dann aber schnell drei Gegentore kassiert. Das war der Knackpunkt”, so TVA-Trainerin Sabine Hering. Die Abwehr spielte fortan nicht mehr so sicher wie zuvor. „Und wir waren aus dem Rückraum nicht gefährlich genug. Kim Spiecker erzielte zwar neun Tore. Aber eine Spielerin ist gegen Köln einfach zu wenig”, so Hering. Nun wird der Kampf um Rang neun und damit die Drittliga-Qualifikation immer schwieriger, „zumal sich Gräfrath mit Zweitliga-Spielerinnen verstärkt hat”, erklärt die Trainerin.

TVA: Spiecker (9/3), Schauenburg, Scheja (je 5), Feldmann, Rink (je 2), Heller, Opladen, Ludwig.

15. Spieltag

TV Aldenrade - ETuS Wedau 24:27 (12:13)

ACHT ZU 20 - IN MINUTEN

Der Unterschied zwischen zwei Mannschaften wird gemeinhin in Toren gemessen. Da macht der Handball keine Ausnahme. Macht ja auch weitgehend Sinn. Aber versuchen wir's mal anders. Die Phasen, in denen sich eines der beiden Teams eine „Auszeit” nahm: Das wäre doch was.

Zwischen der vierten und siebten Minute zog der TVA auf 4:1 davon, bis zur neunten Minute stand es 5:2. Und zwischen der 50. und 53. Minute verkürzten die Gastgeberinnen von 17:22 auf 21:22. Wedauer „Auszeit”: Acht Minuten.

Die andere Seite: Von der elften bis 20. Minute drehte Wedau einen 3:6-Rückstand in eine 7:6-Führung. Zwischen der 42. und 48. Minute zog der ETuS von 17:16 unf 22:17 davon, zwischen der 53. und 58. Minute von 22:21 auf 26:21. Macht nach Adam Riese: 20 Minuten selige Aldenrader Träumerei.

In Toren geht es aber doch einfacher: Wedau gewann das Regionalliga-Derby in Aldenrade mit 27:24 (13:12).

Und weil Tore eben doch mehr Spaß machen als schnöde Mathematik ist Ina Pusch die Spielerin des Abends. Elfmal langte sie für den ETuS zu, indem sie entweder höher stieg als der Rest oder eben viermal den Ball von der Siebenmeterlinie in die Maschen drosch. Dennoch kommt TVA-Trainerin Sabine Hering nicht umhin, die vielen Schlafmützigkeiten im Spiel ihrer Mannschaft zu kritisieren: „Da kommen wir über eine so lange Zeit mit den Wedauer Konzeptionen gut zurecht, um dann den ETuS genau die Tore machen zu lassen, die wir verhindern wollten.”

Ein anderer Unterschied, der weder in Minuten noch in Toren gemessen werden kann, ist die Körpersprache. Einmal abgesehen von den Anfangsminuten des Spiels wirkte der ETuS engagierter, aggressiver, riskierte auch mal Zeitstrafen. Dabei ging es schließlich nicht nur ums Prestige im Duisburger Derby, sondern auch um wichtige Punkte für die Drittliga-Qualifikation.

Fernab von Statistiken konnte Rainer Schwartz einfach zufrieden sein. „Immer wieder müssen wir Ausfälle kompensieren. Erst war es Regina Gensch, jetzt Sarah Jezierski und in der vergangenen Woche für eine Halbzeit Ina Pusch”, nennt der Wedauer Trainer nur einige Beispiele. Wie wichtig Ina Pusch für den ETuS ist, bewies sie am Samstagabend eindrucksvoll.

Für Aldenrade bleibt lediglich der Trost, dass sich die Walsumer im direkten Vergleich um ein Tor besser positioniert haben.

TVA: Spiecker (6/1), Feldmann (5/2), Schauenburg (4), Höing (4/2), Opladen (2), Ludwig, Rink, Heller.

ETuS: Pusch (11/4), Gensch (6/1), Lichters, Armbruster (je 3), Pletz, Schneider (je 2).

14. Spieltag

TuS Nettelstedt - TV Aldenrade 26:23 (14:14)

TVA VERSCHLÄFT DEN SEITENWECHSEL

Selten war Sabine Hering seit Beginn ihrer Tätigkeit derart mit ihren Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade zufrieden, wie nach der Partie beim TuS Nettelstedt – mit zwei Einschränkungen. Zum einen verschliefen die Gäste den Start in die zweite Halbzeit, zum anderen gaben sie genau deswegen die Partie aus der Hand, und verloren unnötig mit 23:26 (14:14).

Die ersten Minuten der Partie ließen allerdings erneut eine Abwehrschlacht wie im Hinspiel (16:17) vermuten. 4:0 lagen die Walsumerinnen vorne, ehe den Gastgeberinnen in der elften Minute der erste Torerfolg glückte. "Die Abwehr stand in dieser Phase zu hundert Prozent, das war wirklich ein Super-Spiel von uns", lobte Hering. Vor allem die Achse Gabriela Korandova und Lena Antal, die den TVA im Hinspiel fast allein erlegte, war vollkommen abgemeldet.

Der Pausentee bekam der Hering-Sieben allerdings überhaupt nicht. Bis zur 40. Minute erspielte sich der TuS gegen den zu diesem Zeitpunkt schlecht organisierten Gegner eine 21:16-Führung. "Diesem Rückstand sind wir bis zum Ende hinterher gelaufen. Und genau deshalb ist uns die Revanche leider nicht geglückt", ärgerte sich Hering über die Schwächephase, die ein mögliches Erfolgserlebnis kostete.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (4/1), Schauenburg (7), Höing, Heller, Opladen (1), Rink (3), Ludwig, Spiecker (8/1), A. Scheja.

13. Spieltag

VT Kempen - TV Aldenrade 30:33 (15:17)

TVA LANDET WICHTIGEN ERFOLG IN KEMPEN

Einen nie gefährdeten 33:30 (17:15)-Erfolg landeten die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade in der immens wichtigen Partie bei der VT Kempen. Durch den Sieg holten die Walsumerinnen sieben der acht von Trainerin Sabine Hering geforderten Punkte aus den vergangenen Spielen – und vergrößerten zudem den Abstand auf den ersten Abstiegsplatz, Rang zehn, auf sechs Punkte. Denn Konkurrent HSV Gräfrath patzte trotz namhafter Verstärkungen vor heimischer Kulisse gegen den TV Schwitten.

In der einseitigen Partie lagen die Gastgeberinnen nicht einmal in Führung. Zu dominant der TVA, der auch einige schwierige Phasen problemlos überstand. Etwa in der zweiten Halbzeit, als Alice Scheja nach ihrer dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah und Carmen Feldmann nur kurz danach eine Vier-Minuten-Strafe. Doch insbesondere Spielmacherin Kerstin Höing bewahrte in der entscheidenden Phase den Überblick, und verhinderte so, dass die Vereinigte Turnerschaft noch einmal herankommen konnte.

Dass es überhaupt so lange so spannend war, lag am brandgefährlichen Duo Katrin Stark und Sandra Ewert. Die Rückraum-Asse erzielten zusammen 23 Tore, Ewert allein schlug 17 Mal zu.

Ein Extralob kassierte die starke Torfrau Manuela Doktor. Neuzugang Nina Heller fehlte erkrankt.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (6), Schauenburg (5), Höing (8/2), Opladen (4), A. Scheja (4), Rink (1), Ludwig, Spiecker (5).

Frohe Weihnachten

Durch einen versöhnlichen Sieg über den westdeutschen Meister HSV Gräfrath schließen die TVA-Damen ein turbolentes und ereignisreiches Jahr erfolgreich ab.

Das erste Jahr der Regionalliga-Zugehörigkeit des TV Aldenrade wurde gekrönt mit einem souveränen Klassenerhalt und dem Einzug in den DHB-Pokal. Die Halle am Driesenbusch wurde dabei zu einer schier uneinnehmbaren Festung, konnte man hier doch zahlreiche Favoriten besiegen und den Grundstein für einen hervorragenden Platz 7 legen. 

Doch nicht nur Höhen gab es in Walsum zu bestaunen, denn die laufende Saison ist bislang eher von Turbolenzen gekennzeichnet: Nach dem Abgang vom Meistermacher Katsche Becker folgte Dieter Schölwer, welcher kurz vor Saisonbeginn berufsbedingt überstürzt hinschmeißen musste.

Dass mit Nachfolgerin Sabine Hering ein Glücksgriff gelang, lässt sich mit dem Status Quo belegen: Platz 9 bei 12:12 Punkten ist mehr, als viele Kritiker vor Saisonbeginn erwartet hätten - zumal das zweite Jahr nach dem Aufstieg stets als schwerer eingestuft wird. Somit bestehen beste Aussichten auf das Erreichen eines neuen Vereinshochs: Liga 3!

Zuletzt gab es leider noch die überraschenden Abgänge von Carina Hering und Indra Bouten zu vermelden, denen unsere 1. Damenmannschaft aber eine Energieleistung gegen Gräfrath folgen lies und somit Beleg von Kampfgeist lieferte.

Hoffen wir für 2010, dass Erfolge bleiben und Turbolenzen nachlassen - denn der Einzug in die neue dritte Liga wäre ein historischer Erfolg in der Vereinsgeschichte, für welchen jede Mühe wert ist.

Foto rp-online

12. Spieltag

TV Aldenrade - HSV Gräfrath 29:21 (14:10)

LEISTUNGSEXPLOSION

Handball-Regionalligist TV Aldenrade besiegt den amtierenden Westdeutschen Meister HSV Solingen-Gräfrath nach konzentrierter Leistung mit 29:21. Konsequente Abwehrarbeit war der Schlüssel zum Erfolg.

War es der geliebte Driesenbusch, der wieder einmal Flügel verlieh? Oder hatten die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade in der Vorwoche Schlusslicht DJK BTB Aachen einfach auf die leichte Schulter genommen? Egal, wie es zur Leistungsexplosion gegen den amtierenden Westdeutschen Meister HSV Solingen-Gräfrath kam, Trainerin Sabine Hering jubelte nach dem verdienten wie souveränen 29:21 (14:10)-Erfolg: "Nach so einem Auftritt wie gegen Aachen ist das nicht selbstverständlich. Aber wir haben dem Gegner mit einer hochkonzentrierten Leistung von der ersten Sekunde an den Zahn gezogen."

Minutenlang behandelt

Beim Stande von 6:5 für die Gastgeberinnen kam es zu einer entscheidenden Szene: Nach dem Treffer von Denise Schauenburg sank HSV-Spielertrainerin Annekatrin Brzoskowski mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden, und musste minutenlang behandelt werden. Im weiteren Spielverlauf griff die Abwehrspezialistin nicht mehr ins Geschehen ein. Doch den Sieg der Walsumer einzig am fehlenden Stabilisator in der Solinger Defensive festzumachen, wäre zu einfach. Schließlich fabrizierten die Walsumerinnen im Angriff Fehler in Hülle und Fülle, und auch die Wurfquote war beileibe nicht gut.

Schlüssel zum Erfolg war vielmehr die aggressive Deckung, aus der vor allem Alice Scheja hervorstach, die den HSV-Spielerinnen auf der "Königsposition" im linken Rückraum kaum Luft zum atmen ließ. Aber auch Kerstin Höing und Denise Schauenburg im Innenblock kassierten ein Extralob von Hering, wobei Schauenburg sich auch im Angriff auf dem Weg zur alten Form befindet, wie sechs Treffer bei nur einem Fehlwurf beweisen.

Ein ordentliches Debüt feierte Nina Heller, auch wenn ihr ein Treffer verwehrt blieb. Zwar fehlt Rückraumspielerin noch sichtbar die Bindung zur Mannschaft, doch ließ sie ihr Talent in einigen Szenen aufblitzen.

Namen und Zahlen

Aldenrade: Doktor, Fenneken; Feldmann (1), Rink (5), Ludwig, Opladen (2), Heller, Höing (8/7), Spiecker (4), A. Scheja (3), Schauenburg (6).

11. Spieltag

BTB Aachen - TV Aldenrade 25:25 (12:12)

MANGELNDE DISZIPLIN KOSTET TVA DEN SIEG

Außer Spesen nichts gewesen – so lautet das Fazit der Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade nach dem 25:25 (12:12)-Unentschieden bei der DJK BTB Aachen. Minus 121 Tore bei null Punkten wies die Bilanz der Gastgeberinnen auf, ehe sie sich gegen den TVA den vielumjubelten ersten Punkt sicherten, während die Gäste mit gesenkten Häuptern vom Feld schlichen.

Die Walsumerinnen starteten zwar gut und lagen schnell 7:3 (10.) vorne, doch bereits zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich das drohende Unheil für Sabine Hering ab: "Wir haben einfach unsere Chancen nicht genutzt. Hätten wir das besser gelöst, wären sie sicher nicht mehr herangekommen", monierte die Trainerin. So kam es, wie es kommen musste.

Der TVA verschlief wieder einmal den Start in die zweite Halbzeit, lag bereits nach sechs Minuten 14:18 hinten. Bis zur 46. Minute kippten die Gäste aber angetrieben vom starken Duo Kerstin Höing und Carmen "Flummi" Feldmann die Partie (20:19), nur um sie während einer Zeitstrafe wieder aus der Hand zu geben. "Es lag heute leider wieder am leidigen Thema Disziplin", ärgerte sich Hering, deren Schützlinge die taktischen Vorgaben nur phasenweise umsetzten.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (7), Schauenburg (2), Höing (10/2), Opladen, A. Scheja (3), Rink, Ludwig, Spiecker (3).

10. Spieltag

TV Aldenrade - TV Schwitten 28:26 (18:13)

HAUSAUFGABEN GEMACHT: TVA BESIEGT SCHWITTEN

Es scheint, als sei der Knoten endlich geplatzt. Mit einer starken Vorstellung gegen Aufsteiger TV Schwitten fuhren die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade einen souveränen wie verdienten 28:26 (18:13)-Sieg ein. "Das war richtig gut. Wir haben den Gegner das ganze Spiel über dominiert, das Endergebnis spiegelt leider nicht den Spielverlauf wieder", freute sich Trainerin Sabine Hering nach dem Schlusspfiff über die geschlossen starke Mannschaftsleistung.

Die Gastgeberinnen legten direkt los wie die Feuerwehr, führten bereits nach zehn Minuten 7:3. Zwar fanden die Gäste danach auch etwas besser ins Spiel, doch der TVA spielte seinen Streifen kontinuierlich runter, brachte mit klugem Kombinationsspiel die offensive Schwittener Deckung ein ums andere Mal ins Schwimmen. Vor allem über die Außenpositionen kamen die Walsumerinnen so erfolgreich zum Abschluss.

"Eigentlich wollten wir den Vorsprung im zweiten Abschnitt noch ausbauen, was aber leider nicht geklappt hat", so Hering, die aber die tolle Moral ihrer Farben lobte, die sich auch nicht davon aus der Ruhe bringen ließen, dass der TVS zwischenzeitlich noch einmal auf zwei Treffer herankam. "In den entscheidenden Momenten konnten wir immer eine Schippe drauflegen, hatten immer die richtige Antwort. So muss es jetzt weitergehen. Das war auch gut für unser Selbstvertrauen. Wir haben den ersten Teil unserer Hausaufgaben erledigt, jetzt müssen wir kommende Woche gegen Aachen nachlegen", analysierte die Trainerin.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (4), Rink (4), Ludwig (2), Hering (n.e.), Opladen (1), Schauenburg (3), Höing (1/1), A. Scheja (4), Spiecker (9/4), Bouten und Hering (n.e.).

9. Spieltag

TuS Lintfort - TV Aldenrade 37:20 (16:12)

LINTFORT BESTRAFT FEHLER DES TVA GNADENLOS

Ohne echte Chance waren die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade bei Aufstiegsfavorit TuS Lintfort. Noch in der Vorwoche machte es Nachbar ETuS Wedau vor, hatte die Lintforterinnen am Rande der Niederlage. Nicht so der TVA, der nach starker erster Halbzeit den Gastgeberinnen ins offene Messer lief. Zu viele Fehler produzierte die Mannschaft von Sabine Hering mit zunehmender Spieldauer, "und alle wurden gnadenlos bestraft", so die Trainerin nach der 20:37 (12:16)-Niederlage.

Nach guter Abwehrleistung in den ersten 30 Minuten sah Hering im zweiten Abschnitt alle Dämme brechen. Als Hauptgrund dafür machte die Übungsleiterin die schwindenden Kräfte aus. "Wir wurden von Lintfort von Beginn an schon stark gefordert – und waren am Ende konditionell überfordert", gab Hering unumwunden zu.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (3), Schauenburg (3), Höing (3/1), Bouten, Opladen (4), Rink (2), Spiecker (5), A. Scheja, Ludwig.

Deutliche Niederlage in Lintfort

Neuzugang

Bei einem Blick auf die Vita von Handballerinnen Nina Heller liegt die Vermutung nahe, dass die 19-Jährige von Trainerin Sabine Hering zu ihrem neuen Verein TV Aldenrade gelotst wurde. Schließlich stößt die 1,75 Meter große Rückraumspielerin vom SV Reichensachsen aus der Regionalliga Südwest zu den Walsumerinnen – also aus der Region, in der Hering jahrelang als Übungsleiterin aktiv war, auch in der zweiten Liga.

Dem ist aber nicht so, wie Hering schmunzelnd erklärt: "Sie ist uns mehr oder weniger durch Zufall ,zugelaufen'. Sie ist berufsbedingt nach Duisburg gezogen, hat sich schlau gemacht, welche Handballvereine es in der Gegend gibt – und ist glücklicherweise bei uns gelandet", freut sich die Trainerin über den Neuzugang, der im zuletzt arg gescholtenen Rückraum auf Halblinks und Halbrechts zum Einsatz kommen soll. Seit 1996, also ihrem sechsten Lebensjahr, spielte die angehende Kinderkrankenschwester für ihren Stammverein, ehe sie in den "Ruhrpott" zog.

Für Hering ist Heller ein Glücksfall, belebt sie den Konkurrenzkampf doch enorm: "Sie bringt eine Menge Dampf mit, geht immer dahin, wo es weh tut – eine echte Verstärkung eben. Und sie passt menschlich wie sportlich einfach sehr gut ins Team." Spätestens ab dem 12. Dezember soll Heller spielberechtigt sein.

(Foto: www.reichensachsen-handball.de)

8. Spieltag

SG Knetterheide-Schöttmar - TV Aldenrade 30:21 (12:10)

RÜCKFALL IN ALTE ZEITEN

Eine katastrophale zweite Hälfte lieferten die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade bei der SG Knetterheide-Schötmar ab. Die mitgereisten Fans dachten zwangsläufig an die letztjährige Auswärtsschwäche.

Wie ein Rückfall in längst vergangen geglaubte Zeiten mutete die blasse Vorstellung der Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade bei der SG Knetterheide-Schötmar. Nach der jüngsten Erfolgsserie der Walsumerinnen hatte Trainerin Sabine Hering darauf gehofft, dass ihre Truppe sich endlich stabilisiert hätte – ein Trugschluss. Beim 21:30 (10:12) spielten die Gäste vor allem im zweiten Abschnitt wie so oft im Vorjahr: In der Fremde ohne den nötigen Elan, dazu mit unverständlichen Schwächen im Angriff.

Nicht nachzuvollziehen war für die Übungsleiterin aber vor allem der Einbruch ihrer Truppe, denn mit dem ersten Abschnitt konnte Hering zumindest ansatzweise zufrieden sein. "Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch Hoffnung, aber die ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel waren einfach völlig daneben", monierte Hering. Diese Schwächephase nutzte die SG um sich vorentscheidend abzusetzen. Nie zu stoppen waren dabei Rückraum-Ass Katja Matthäus-Kleinert (9) und Kathrin Hill (7), die den TVA beinahe im Alleingang abschossen.

Die Alternativen fehlten

Ohne die beruflich verhinderte Indra Bouten fehlten Hering allerdings auch schnell die Alternativen. Eigentlich sollten Denise Schauenburg (nach Operation) und die grippegeschwächte Carmen "Flummi" Feldmann überhaupt nicht zum Einsatz kommen, doch nach drei Zeitstrafen und der damit verbundenen Roten Karte gegen Alice Scheja hatte Hering keine Alternativen mehr – zumal sie ohnehin reagieren musste, da der Rückraum der Gäste überhaupt keine Torgefahr ausstrahlte. Carina Hering blieb auf der "Königsposition" im linken Rückraum über 45 Minuten komplett ohne Treffer, Torjägerin Kim Spiecker netzte zwar vier Mal ein, traf aber im zweiten Abschnitt erst in der 47. Minute wieder einmal ins Schwarze – von Rechtsaußen.

Letztlich war das Gezeigte zu wenig für eine Mannschaft, die den Anspruch hat, sich im oberen Drittel der Tabelle zu etablieren. "Vorne hatten wir ja unser fast schon normales Problem, und dann haben wir in der Abwehr noch dermaßen abgebaut – so kann man einfach kein Spiel gewinnen", kritisierte eine enttäuschte Hering nach dem Schlusspfiff.

Konstanz muss her

Schnell muss der TVA endlich die nötige Konstanz finden, ansonsten droht in der kommenden Woche gegen die Spitzenmannschaft des TuS Lintfort eine Packung. Im Anschluss stehen zudem die wegweisenden Begegnungen mit den Aufsteigern Schwitten und Aachen auf dem Programm.

TVA: Doktor, Fenneken; Spiecker (4), Feldmann (2), Schauenburg (4), Höing (7/4), Rink (3), Ludwig (1), Opladen, A. Scheja, Hering.

Gelungener Test

TV Aldenrade - TV Bruckhausen 30:24 (17:13)

Einen gelungenen Test gab es für die Regionalliga-Damen des TV Aldenrade gegen den Oberligisten TV Bruckhausen. Die Mannschaft von Trainerin Sabine Hering setzte sich 30:24 (17:13) durch und feierte dabei sowohl eine gelungene Generalprobe für die schwere Auswärtshürde SG Knetterheide-Schötmar als auch das Comeback von Indra Bouten. Die Rückraumspielerin kehrte damit einige Wochen schneller in den Kader zurück als erwartet, nachdem sie sich die Schulter ausgekugelt hatte. "Wir haben die Partie von Beginn an dominiert, das war eine optimale Vorstellung", analysierte Hering. Auch ihr Gegenüber Wilfried Zeh war zufrieden: "Wir wollten ein achtbares Ergebnis, das ist uns gelungen."


TVA: Doktor, Fenneken; Spiecker (6), Bouten (3), Höing (4), A. Scheja (6), Ludwig (5), Rink (2), Hering (4).

7. Spieltag

Bayer Leverkusen II - TV Aldenrade 33:33 (18:14)

SABINE HERING ZUFRIEDEN: SERIE HÄLT AUCH BEI BAYER

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade bei ihrem Gastspiel beim TSV Bayer Leverkusen II. Am Ende waren es aber die Gäste, die über das 33:33 (14:18) jubelten, obwohl sie zehn Sekunden vor dem Ende sogar noch einmal in Ballbesitz kamen. "Für uns ist das definitiv ein Punktgewinn, ein Sieg wäre angesichts des Spielverlaufs nicht gerecht gewesen", gab sich Trainerin Sabine Hering nach dem Schlusspfiff betont fair. Außerdem freute sich die Übungsleiterin über "die tolle Moral und den großen Kampfgeist, den meine Mannschaft bewiesen hat".

Zeitstrafen ein großes Handicap

Bis zum 14:14 verlief die Partie äußerst ausgeglichen, ehe sich die Gastgeberinnen in den letzten fünf Minuten vor dem Seitenwechsel vier Tore vorlegten. In dieser Phase kassierte Alice Scheja zwei Zeitstrafen, was ein großes Handicap für Sabine Hering darstellte: "Wir wollten unter gar keinen Umständen unsere einzige Kreisläuferin verlieren, mussten daher erst einmal hinten umstellen, Alice in der Abwehr auswechseln." Und somit fehlte den Walsumerinnen eine der besseren Defensivspielerinnen.

Nach dem Pausentee lief es nicht viel besser an für den TVA: Schnell zogen die Gastgeberinnen auf 25:18 (40.) davon, ehe die Aufholjagd begann. In den letzten zehn Minuten ging Sabine Hering dann volles Risiko, brachte Alice Scheja auch wieder in der Abwehr – und hatte trotz einer roten Karte gegen Kim Spiecker (54.) am Ende allen Grund zum jubeln. Allerdings hat die Trainerin auch schon einige Schwachstellen ausgemacht, die es bis zum nächsten Spiel auszumerzen gilt.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (3), Höing (7/5), Hering (5), A. Scheja (5), Rink (4), Ludwig (2), Spiecker (7), Opladen.

3. Spieltag - Nachholspiel

TV Aldenrade - 1.FC Köln 43:30 (23:13)

HERING: HATTEN IMMER DIE PASSENDE ANTWORT

Bleibt zu hoffen, dass es sich nicht nur um ein Strohfeuer handelt, sondern die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade endgültig wieder in die Spur gefunden haben. Nach dem ordentlichen Auftritt gegen Teutonia Riemke legten die Walsumerinnen gestern noch einmal kräftig nach, fegten mit einer Super-Leistung des 1. FC Köln 43:30 (23:13) aus der Halle.

Dementsprechend zufrieden war auch Trainerin Sabine Hering nach dem Schlusspfiff. "Wir haben dieses Mal alles umgesetzt, und wichtig war auch, dass es von der ersten Minute an richtig rund lief", jubilierte die Übungsleiterin. Während gegen Riemke nach neun Minuten erst zwei Treffer auf der Haben-Seite standen, hatten sich die Gastgeberinnen dieses Mal bereits vorentscheidend auf 8:2 abgesetzt. Gerade in der ersten Hälfte war Linkshänderin Kim Spiecker nie von der Abwehr der Domstädterinnen zu stellen. Satte acht Tore erzielte die Torjägerin, bereitete außerdem etliche Treffer vor. Aber auch Torfrau Manuela Doktor hatte großen Anteil an der schnellen Führung, vereitelte unzählige Großchancen und parierte bereits im ersten Abschnitt drei Siebenmeter.

Akzente von Feldmann und Scheja

Doch auch nach dem Pausenpfiff agierten die Walsumerinnen wie aufgedreht, gönnten den Gästen, vor denen Sabine Hering vor der Partie noch ausdrücklich gewarnt hatte, keinerlei Verschnaufpause. Im zweiten Abschnitt waren es dann insbesondere Carmen "Flummi" Feldmann und Alice Scheja, die Akzente setzten, da die Räume durch eine "kurze" Deckung gegen Spiecker immer größer wurden.

In den letzten Minuten versuchten die Gäste noch einmal alles, stellten auf eine komplett offene Abwehr um, aber nach einem kurzen Durchhänger behielten die Gastgeberinnen auch hier den Überblick, und alle Spielerinnen beteiligten sich letztendlich am Torreigen.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (9), Rink (3), Ludwig (3), Hering (2/1), Höing (5/4), Spiecker (8), A. Scheja (9), Schauenburg (4).


6. Spieltag

TV Aldenrade - SV Teutonia Riemke 27:25 (12:9)

TVA: Doktor, Fenneken; Rink, Ludwig, Spiecker (4), Opladen (n.e.), A. Scheja (3), Feldmann (5), Schauenburg (4), Höing (7/6), Hering (4).

TVA muss lange auf Indra Bouten verzichten

Aufgrund einen Treppensturzes und der daraus resultierenden Schulterverletzung wird Indra Bouten wohl für den Rest der Hinrunde ausfallen.

5. Spieltag

TV Aldenrade - HSG Blomberg-Lippe II 22:29 (10:16)

HERING ENTTÄUSCHT: "MIT SCHNEID ABKAUFEN WAR ES HEUTE NICHTS"

Sie hatten sich so viel vorgenommen – und standen nach einer saft- und kraftlosen Vorstellung doch wieder mit leeren Händen da. "Mit Schneid abkaufen war es heute wohl nichts", resümierte Trainerin Sabine Hering nach dem Schlusspfiff der 22:29 (10:16)-Pleite der Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade treffend. Sollte der Grundstein für einen Erfolg gegen die HSG Blomberg-Lippe II eigentlich im Defensivbereich gelegt werden, so agierten die Gastgeberinnen besonders hier "viel zu brav", wie Sabine Hering kopfschüttelnd befand.

Ganz anders die Gäste, die von der ersten Sekunde an spürbar "brannten" – eine Eigenschaft, die die TVA-Trainerin eigentlich von ihren Schützlingen erwartet hatte. So schafften es die Walsumerinnen lediglich bis zum 4:6 (10.) durch Kim Spiecker mitzuhalten, danach zog der HSG-Express davon. Bis auf 4:11 (17.) geriet der TVA ins Hintertreffen, und erholte sich von diesem Rückstand nicht mehr. Da half auch die starke Leistung der eingewechselten Steffi Fenneken im Tor nicht.

HSG macht es dem TVA vor

Die Gäste machten dabei vor, was dem TVA zur Zeit fehlt. Der HSG-Rückraum agierte spritzig und variabel, mit viel Zug zum Tor und großartigem Zusammenspiel. Vor allem Katrin Dorna und Kim Berndt waren zu kaum einer Phase des Spiels von der TVA-Defensive zu stellen. Das Duo markierte nicht nur 15 Treffer, sondern setzte die Mitspielerinnen immer wieder glänzend in Szene. Und auch in einem weiteren Punkt waren die Blombergerinnen dem TVA weit überlegen: Während die Gastgeberinnen etliche freie Möglichkeiten ungenutzt ließen, vergab die HSG erst "Hundertprozentige", als das Spiel schon entschieden war.

Ein weiterer Wermutstropfen für den TVA: Indra Bouten kugelte sich bei einem Unfall im Haushalt die Schulter aus, fehlte somit gegen die HSG und fällt nun mindestens acht Wochen aus. Somit fehlt Sabine Hering eine erfahrene Stütze, vor allem im Defensivbereich, die gerade jetzt so sehr benötigt würde.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (1), Rink, Ludwig (3), Höing (6/4), Spiecker (6), Schauenburg (2), A. Scheja (3), Hering (1), Opladen.

4. Spieltag

HSG Union Halle - TV Aldenrade 27:19 (14:10)

LEICHTE FEHLER LASSEN TVA IN HALLE ALT AUSSEHEN

Auch unter der neuen Trainerin Sabine Hering kommen die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade auswärts auf keinen grünen Zweig. Beim Meisterschafts-Aspiranten HSG Union Halle schlugen sich die Walsumerinnen bis zur 52. Minute prächtig und hatten gute Chancen, eine Überraschung zu landen, ehe sie sich durch "leichte" Fehler selbst schlugen. "Und das Ergebnis dadurch deutlich zu hoch ausfiel", so Hering. Trotzdem bleibt es nach dem 19:27 (10:14) dabei: In der Fremde agiert der TVA ganz anders als am heimischen Driesenbusch.

Ohne Indra Bouten, die aus beruflichen Gründen passen musste, gingen die Gäste ins Spiel. Und nach wenigen Minuten gesellte sich Carina Hering zu den Ausfällen. Bei der Rückraumspielerin brach die alte Wadenverletzung wieder auf. So hatte Sabine Hering kaum taktische Variationsmöglichkeiten, schaffte es aber dennoch, ihre Mannschaft nach dem schnellen 2:8-Rückstand so um- und einzustellen, dass sie der HSG das Leben bis zur besagten 52. Minute beim Zwischenstand von 18:19 sehr schwer machte. Dann aber trafen die Unparteiischen einige unglückliche Entscheidungen, so dass der TVA in doppelter Unterzahl seine letzten Hoffnungen auf einen Punktgewinn begraben musste.

TVA: Doktor, Fenneken; Opladen (2), Rink (3), Ludwig, Spiecker (4), A. Scheja (2), Feldmann (4), Höing (4/2), Hering.

2. Runde - DHB-Pokal

SpVg. Steinhagen - TV Aldenrade 30:29 (25:25; 11:13) n.V.

ERSATZGESCHWÄCHTER TVA SCHEIDET IM POKAL AUS

Aus der Traum von einem Bundesligisten in der nächsten Runde. In der zweiten Runde des DHB-Pokals unterlagen die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade dem Westfalen-Oberligisten Spvg. Steinhagen 29:30 (25:25; 13:11) nach Verlängerung, mussten dabei der angespannten Personalsituation Tribut zollen.

Bereits vor dem Anpfiff war klar, dass Denise Schauenburg (Bandscheibenvorfall) und Christin Opladen (Bänderriss im Knöchel) noch pausieren müssen. Beim Aufwärmen gesellte sich Carina Hering mit einer Zerrung in der Wade zum Lazarett, so dass Trainerin Sabine Hering keine etatmäßige Halblinke mehr zur Verfügung stand.

Trotz der nötigen Umstellungen übernahm der TVA schnell das Kommando, setzte sich um zwei bis drei Tore ab, und verteidigte diesen Vorsprung bis in die Schlussphase. Allerdings kassierten die Gäste viele Zeitstrafen, was am Ende zum Verhängnis wurde. Als Alice Scheja in der 56. Minute nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah, fehlte nun auch eine etatmäßige Kreisläuferin, außerdem konnte Sabine Hering nicht mehr wechseln. So kam es, wie es kommen musste: Die Gastgeberinnen bekamen die "zweite Luft", kippten die Partie, und fuhren einen vielumjubelten Erfolg gegen den Favoriten ein.

TVA: Doktor, Fenneken; Rink (2), Ludwig (2), A. Scheja (3), Feldmann (6/2), Höing (3/2), Bouten (1), Spiecker (12/2).

NRZ-Sportgala 2009

2. Spieltag

ETUS Wedau - TV Aldenrade 24:28 (13:13)

SPIEKER UND FELDMANN SIEGGARANTEN IM DERBY

Einen vielumjubelten 28:24 (13:13)-Sieg im Derby beim ETuS Wedau feierten die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade.

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle an der Großenbaumer Allee war beiden Mannschaften die Nervosität von der ersten Sekunde anzumerken. So schafften es die favorisierten Gäste auch nicht, die Gastgeberinnen abzuschütteln – im Gegenteil, mit einem Remis ging es in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Walsumerinnen aber Fahrt auf und setzten die Forderungen ihrer Trainerin Sabine Hering hervorragend um. Angetrieben vom nimmermüden Duo Kim Spiecker und Carmen "Flummi" Feldmann setzte sich der TVA nun Treffer um Treffer ab, während der ETuS – auch durch eine Rote Karte gegen Anja Krohm (38.) geschwächt – nicht mehr viel zusetzen konnte.

"Ich freue mich, dass wir es geschafft haben, das Tempo über lange Zeit so hoch zu halten, und denke auch, dass wir dadurch, und unsere deutlich besser vorgetragenen Konzeptionen, den entscheidenden Vorteil hatten. Auch unsere offensive Deckung von ,Flummi' hat für viel Unruhe gesorgt. Schön, wenn im Training erarbeitete Dinge direkt so gut funktionieren", freute sich Hering nach dem Sieg.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (4), Rink (1), Hering (3), Höing (5/1), Spiecker (8), Bouten (3), A. Scheja (2), Ludwig (2).

„Wir haben den Sieg weggeworfen”

„Wir haben das Spiel im Angriff verloren”, sagte die neue Trainerin Sabine Hering, die sich vornehmlich auf ihre erste Sieben verließ. „Was sollte ich machen? Ich bin seit einer Woche hier und musste mich erst einmal darauf verlassen.” Die neue Trainerin weiter: „Wir haben ja kaum aus dem Rückraum geworfen. Nur wenn die Kreisläuferin völlig frei war, wurde sie nicht angespielt.”

1. Spieltag

TV Aldenrade - TuS Nettelstedt 16:17 (11:10)

NIEDERLAGE ENTWERTET DOKTORS GLANZTAG

Manuela Doktor war nach dem Schlusspfiff einfach nur zu bedauern. Neben dem Tor kauernd starrte sie enttäuscht ins Leere. Zuvor hatte die Torfrau des Handball-Regionalligisten TV Aldenrade gegen den TuS Nettelstedt eine absolute Spitzen-Leistung hingelegt, entschärfte gefühlte 40 Bälle – und trotzdem standen die Walsumerinnen am Ende als Verlierer da. Für die neue Trainerin Sabine Hering kam dies aber nicht überraschend – zu schwach präsentierte sich ihre Mannschaft in der Offensive, vor allem im Rückraum, als dass es zu mehr als der 16:17 (11:10)-Niederlage gereicht hätte.

Bereits nach wenigen Minuten war dem Walsumer Publikum an ungewohnter Stelle klar – wegen einer Parallelveranstaltung im Driesenbusch spielte der TVA in der Sporthalle an der Hamborner Straße –, dass sich kein Torfestival entwickeln würde. Zu gut standen die beiden Abwehrreihen in der defensiven 6:0-Formation. Ebenso schnell zeigte sich auch das große Manko der Gastgeberinnen: Viele gute Einwurfmöglichkeiten blieben ungenutzt, oft musste die gegnerische Torfrau überhaupt nicht eingreifen.

So fiel auch das Fazit von Sabine Hering deutlich aus: "Wir hatten das Problem, dass wir uns nie um mehr als zwei Tore absetzten. Dabei sehe ich das Problem nicht in der Abwehr, was bei 17 Gegentoren ja klar ist. Sondern vielmehr im Angriff. Ich hatte ehrlich gesagt aber auch den Eindruck, als ob unser Rückraum teilweise nicht werfen wollte. Die Nettelstedter Abwehr stand nur auf sechs Metern. Wer solche Angebote nicht annimmt, kann so ein Spiel nicht gewinnen. Zumal wir unsere Kreisläuferin dabei auch immer wieder übersehen haben."

TVA: Doktor, Fenneken (n.e.); Rink (1), Spiecker (4), Bouten (1), Feldmann (3), Höing (2/1), Hering (1), A. Scheja (2), Ludwig, Opladen (2).

TV Aldenrade verpflichtet Sabine Hering

Die neue Trainerin des Frauen-Regionalligisten stammt aus dem TVA-Nachwuchs.

Sabine Hering lacht. Sie weiß, dass sie einen im Duisburger Sport bekannten Namen hat. Aber Verwandtschaft. „Nein, weder mit Franz Hering noch mit Carina Hering.” Der eine ist der Vorsitzende des Stadtsportbundes. Die andere spielt beim TV Aldenrade. Und genau dort wird Sabine Hering nun Trainerin und übernimmt den Frauen-Handball-Regionalligisten eine Woche vor dem Saisonstart, nachdem ihr Vorgänger Dieter Schölwer überraschend zurückgetreten war.

Allerdings hat sie einige Verbindungen nach Walsum. Schließlich stammt die neue Trainerin aus dem TVA-Nachwuchs. „Ich habe auch noch ein Jahr in der Damen-Oberliga gespielt.” Und das mit einigen Bekannten. Unter anderem mit Siggi Grijseels, der jetzigen Frauenwartin. Und mit Monika Ludwig, der Mutter von Tanja Ludwig, die nun schon seit einiger Zeit zu den Leistungsträgerinnen in Walsum zählt. Beruflich zog es die jetzige TVA-Trainerin nach Hessen, wo sie den Zweitligisten TV Ortenburg trainierte und auch die SG Kleenheim in der Regionalliga.

Bislang hat Sabine Hering beim TVA ein Training geleitet und kann sich am Sonntag (11.30 Uhr, Nünninghof) beim Testspiel gegen den Mittelrhein-Oberligisten Blau-Weiß Hand einen ersten Eindruck von ihrer Mannschaft verschaffen.

Im Pokal nach Steinhagen

Aldenraderinnen müssen in der nächsten Runde bei westfälischem Oberligisten antreten.

Dieter Schölwer nahm es gelassen. „Es scheint eine lösbare Aufgabe zu sein”, sagt der Trainer des Handball-Regionalligisten TV Aldenrade. Die Walsumerinnen müssen in der 2. Hauptrunde des DHB-Pokals beim westfälischen Oberligisten SpVg Steinhagen antreten. „Wir wollen nun in die dritte Runde, um dort auf einen Bundesligisten zu treffen.”

Steinhagen hatte in der ersten Runde gegen die Bergischen Panther (Oberliga Niederrhein) nach 13:19-Pausenrückstand noch mit 35:26 gewonnen. Im ersten Oberligaspiel gab es ein Remis gegen Regionalliga-Absteiger Königsborner SV. „Dennoch dürfte es ein Gegner der Größenordnung Vechta sein”, schätzt Schölwer Steinhagen in etwa so stark wie den Erstrundengegner Aldenrades ein. „Wenn wir so spielen wie dort, sollte es klappen.”

Ein Problem ist noch der Termin. Am 3. Oktober soll gespielt werden. An diesem Tag ist aber für den TVA ein Ligaspiel gegen den 1. FC Köln und für Steinhagen gegen Borussia Dortmund II geplant. „Der DHB-Pokal hat Priorität; denkbar wäre aber auch, dass wir samstags gegen Köln und tags darauf gegen Steinhagen spielen. Dafür ist meine Mannschaft fit genug”, so Schölwer.

Am Sonntag, 11.30 Uhr, spielt der TVA in der Halle Nünninghof gegen Oberligist Blau-Weiß Hand.

DHB-Pokal: 1.Runde

SFN Vechta - TV Aldenrade 19:30 (9:17)

"Am liebsten hätten wir jetzt einen Bundesligisten zu Hause, der auch noch viele Zuschauer mitbringt", freute sich TVA-Trainer Dieter Schölwer schon auf die Auslosung. Dazu hatte er auch allen Grund. Denn seine Mannschaft ließ in Vechta keinen Zweifel am Weiterkommen. Nur in der Anfangsphase konnte der Gegner aus der Oberliga Nordsee dran bleiben. "Aber in den letzten sieben, acht Minuten der ersten Halbzeit haben wir nur ein Gegentor zugelassen und selbst siebenmal getroffen", so der Coach. Auch nach der Halbzeit ging es munter weiter. "Nach dem 22:9 reduzierte sich allerdings bei uns die Lust, was aber auch verständlich ist." Die zweite Runde ist für den 3. und 4. Oktober angesetzt.

TVA: Doktor, Fenneken; Feldmann (7), Opladen, Bouten, Spieker (je 5), Ludwig (3), Hering, Scheja (2), Rink (1) und Höing.

Gruppeneinteilung Saison 2009/2010

  • VT Kempen 
  • ETuS Wedau (Aufsteiger OL)
  • SG Knetterheide-Schötmar 
  • TSV Bayer Leverkusen II 
  • 1. FC Köln 
  • TuS Nettelstedt 
  • TuS Lintfort (Absteiger 2. BL) 
  • SV Teutonia Riemke 
  • HSG Blomberg-Lippe II 
  • HSG Union 92 Halle 
  • DJK BTB Aachen (Aufsteiger OL) 
  • HSV Solingen-Gräfrath 
  • TV Walsum-Aldenrade 07 
  • TV Schwitten (Aufsteiger OL)

Dieter Schölwer übernimmt TVA-Frauen

Früherer ETuS-Trainer kommt vom TB Oberhausen als Nachfolger von Katsche Becker nach Aldenrade.

Der TV Aldenrade hat es nun doch geschafft – und einen Trainer für die Handball-Frauen in der Regionalliga gefunden. Dieter Schölwer übernimmt die Walsumerinnen zur neuen Saison und tritt damit die Nachfolger von Karl-Rudolf Becker, der künftig die Männer des TSV Bocholt coachen wird.

Schölwer ist in Duisburger Frauen-Handball kein Unbekannter. Der Trainer, der seit 2006 die Damen des TB Oberhausen in der Landes- und Verbandsliga betreut hat, war von 1991 bis 2000 Trainer des ETuS Wedau und führte den jetzigen Oberliga-Tabellenführer von der Bezirksliga in die Oberliga. Danach übernahm er für zwei Jahre die Wedauer Männer. Seiner Trainertätigkeit begann bei der GSG Duisburg, für die er viele Jahre in der Verbandsliga als Torwart aktiv war. Zunächst wurde er Nachwuchstrainer in Großenbaum, ehe er die Frauen von TuRa Dümpten übernahm.

„Die Gespräche haben gezeigt, dass er sowohl hinsichtlich der Damen-Regionalliga über weitreichende Kenntnisse verfügt, als auch über das Leistungsvermögen unseres Kaders”, so Abteilungsleiter Thomas Gunkel.

Quelle: DER WESTEN - NRZ-Duisburg

Eine ähnliche Rolle wie in diesem Jahr

Lang war sie, die Suche nach einem Nachfolger für Erfolgstrainer Karl-Rudolf Becker. Nach einigen Irritationen ging dann aber alles ganz schnell, und nun ist der neue Übungsleiter für die Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade gefunden. Dieter Schölwer, aktuell beim Verbandsligisten Tb Oberhausen aktiv, übernimmt die Geschicke in der kommenden Spielzeit. In seiner langen Trainerkarriere feierte er seit 1978 bereits acht Aufstiege, führte unter anderem ETuS Wedau in die Oberliga. RP-Mitarbeiter Sebastian Mühleis sprach mit dem 46-Jährigen.

Herr Schölwer, wie ist der Kontakt zum TV Aldenrade so kurzfristig zustande gekommen.

Schölwer Zum einen über Frauenwartin Siggi Grijsels, da gab es schon einmal ein Gespräch, aber das war noch vor der Zeit von Heidi Kutsch. Und über Carmen Feldmann, mit der ich beim ETuS Wedau lange zusammen gearbeitet habe. Nach einigen geplatzten Dingen sind sie wohl auf mich gekommen, und wir haben dann auch schnell zusammengefunden.

Reibungslos?

Schölwer Es gab wirklich nur drei Kontakte. Ein Telefonat, ein Treffen, noch ein Telefonat. Dann war alles klar. Ich habe schnell gemerkt, dass der Verein die gleiche Wellenlänge fährt wie ich.

Wie lauten Ihre Ziele für die kommende Spielzeit?

Schölwer Ich denke, wir müssen uns weiter konsolidieren, das zweite Jahr ist ja meist schwieriger. Und ich muss natürlich noch mit der Mannschaft sprechen. Aber das Ziel des Vereins ist es, die Mannschaft in der Liga zu etablieren, und daher sag ich einfach mal, dass wir eine ähnliche Rolle wie in diesem Jahr spielen wollen.

Durch Ihre späte Verpflichtung sind Sie auch mit Neuverpflichtungen spät dran – wie sieht es da aus?

Schölwer Es ist noch kein Transfer endgültig unter Dach und Fach, aber wir haben zwei bis drei Kontakte zu Spielerinnen, die uns definitiv verstärken würden. Und ich hoffe, dass es uns gelingt, diese Spielerinnen zu verpflichten.

Quelle: RP-ONLINE

Schölwer Nachfolger von Becker

Dieter Schölwer wird neuer Trainer beim Frauenhandball-Regionalligisten TV Walsum-Aldenrade und tritt damit die Nachfolge von Karl Rudolf „Katsche” Becker an.

Der mit langjähriger Erfahrung im Damenhandball ausgestattete Schölwer kommt vom Damen-Verbandsligisten TB Oberhausen.

Schölwer spielte aktiv bei der GSG Duisburg, wo er anschließend auch acht Jahre lang als Jugendtrainer tätig war. Nach seinen nächsten Trainerstationen bei Tura Dümpten, ETuS Wedau, Jahn Bockum und KL Krefeld wurde er vom TB Oberhausen engagiert. Mit der Damenmannschaft stieg der 46-Jährige seit 2006 zweimal in die Verbandsliga auf.

Beim TV Aldenrade ist man überzeugt, mit Schölwer die richtige Wahl getroffen zu haben. Nachdem die Trainerfrage und damit das künftige Konzept geklärt sind, sollen bald die weiteren Detailplanungen für die kommende Spielzeit beginnen. Hierbei ist bei den Aldenradern ein enger Austausch zwischen Dieter Schölwer, Katsche Becker und Siggi Grijseels vorgesehen.

Quelle: DER WESTEN -WAZ-Duisburg

Neuzugang

Nach und nach setzen die Verantwortlichen der Regionalliga-Handballerinnen des TV Aldenrade das Personalpuzzle für die kommende Spielzeit zusammen. Nachdem mit Dieter Schölwer ein Nachfolger für Karl-Rudolf Becker als Trainer gefunden, und bis auf Cornelia Reimering der komplette Kader die Zusage für eine weitere Spielzeit gegeben hat, präsentierten die Walsumer nun den ersten Neuzugang: Die 19-jährige Christin Opladen, die beim HSV Bocholt im linken Rückraum eine herausragende Saison in der Verbandsliga ablieferte, stößt zum TVA.

Rückblicke

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