1. Damen - Saison 2007/2008

Spielplan Oberliga - Saison 07/08

27:18

 HC TV Rhede

31:17

28:26

 TG Hilgen

28:25

27:19

 ASV Süchteln

31:25

26:23

 HSG Düsseldorf

25:18

20:17

 SV Friedrichsfeld

25:15

25:24

 ETuS Wedau

26:24

20:18

 Rheydter TV

29:29

27:26

 VT Kempen II

28:21

25:20

 HSV Gräfrath II

23:19

25:12

 TuS Erkrath

32:16

22:11

 Winfried Huttrop

30:9

30:22

 TV Bruckhausen

32:18

19:20

 TV Aldekerk

26:19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fettdruck: Heimspiele

Torschützen

 


Name


Spiele


Tore


Schnitt


1.

Carmen Feldmann

26

138/17

5,3

2.

Carina Hering

26

116/26

4,5

3.

Denise Schauenburg

25

106/1

4,2

4.

Kerstin Höing

26

101/42

3,9

5.

Indra Bouten

21

68

3,2

6.

Tanja Ludwig

26

55

2,2

7.

Ramona Kugler

26

33

1,3

8.

Alice Scheja

25

30

1,2

9.

Maike Kern

20

23

1,2

10.

Sandra Markowski

19

9

0,5

11.

Danika Ingenbold

6

7

1,2

12.

Tabea Rath

2

0

0

13.

Jenny Leinichen

2

0

0

14.

Steffi Fenneken (TW)

22

0

0

15.


Andrea Lubrich (TW)


26


0


0


 

 

 

686/86

 

 

Abschlusstabelle

Die beste Abwehr der Liga

Äußerst selten lässt sich Karl-Rudolf Becker dazu hinreißen, sein Team zu loben. Doch nach dem Aufstieg seines TV Aldenrade in die Regionalliga sprudeln die positiven Worte nur so aus „Katsche“ heraus.

Auf der Aufstiegsfeier zu Ehren seiner Oberliga-Damen des TV Aldenrade, die in der abgelaufenen Spielzeit den Aufstieg in die Regionalliga feierten, verkündete Karl-Rudolf Becker, dass ihm bereits nach dem ersten Saisonspiel klar war, dass er seinen fünften Aufstieg als Trainer feiern würde. Was folgte war ein Siegeszug, der seinesgleichen sucht. Lediglich drei Minuspunkte wies das Punktekonto auf, das ursprüngliche Saisonziel „36 Punkte plus x“ hatte man schon sechs Spieltage vor dem Ende erreicht – und hätte gar gute Karten gehabt, mit eben jenen 36 Zählern aufzusteigen. „Wir haben im vorgezogenen Spiel gegen die TG Hilgen, die meiner Meinung nach zweitstärkste Mannschaft der Liga, mit ihrer sehr starken Kreisläuferin, dem guten Rückraum und der starken Torhüterin, derart dominiert, dass ich mir sicher war, dass wir es schaffen werden“, erläutert Becker, woher er seine Zuversicht nahm. Doch auch einige andere Faktoren lässt „Katsche“ in seine Analyse des Erfolgs einfließen.

Da wäre etwa der Faktor Glück: „Wir hatten natürlich einen sehr dünnen Kader, daher müssen wir schon von Glück sprechen, dass wir nur sehr wenig Pech mit Verletzungen hatten“, so Becker, der in diesem Zusammenhang auch ein dickes Lob an die eigene A-Jugend verteilte, die sowohl in Spielen als auch im Trainingsbetrieb immer bereitwillig aushalf, wenn Not an der Frau war.

Als weiteres Plus machte der Übungsleiter die taktischen Veränderungen aus – und die Vorlaufzeit, die ihm dafür vorbehalten war. „Wir hatten ja unter meiner Regie schon ein halbes Jahr zum üben, was sicherlich ein Vorteil war. Zudem sind wir weg von Spielzügen und hin zu Auftaktkonzepten gegangen, was wie das Tempospiel sehr gut funktioniert hat. Und natürlich haben wir in der Abwehr hervorragend gestanden“, freute sich Becker über die gelungenen Schachzüge.

„Umsichtig gestaltet“

Im Zusammenhang mit der bei weitem besten Abwehr der Liga adelte Becker, der sich sonst eher selten dazu hinreißen lässt, Lob zu verteilen, Spielmacherin Kerstin Höing: „Sie hat umsichtig unser Spiel gestaltet und die Abwehr hervorragend dirigiert, war dabei immer ruhig und sachlich. Es ist toll für einen Trainer, so eine Spielerin zu haben.“

All zu viel Einzelkritiken wollte Becker dann aber doch nicht verteilen, war er doch mit der kompletten Mannschaftsleistung über die Saison gesehen „sehr zufrieden“. Nun gilt es für das Erfolgstrio Becker, Co-Trainer Christian Hampel und Frauenwartin Siggi Grijsels, die erfolgreiche Arbeit in Liga drei fortzusetzen.

Fazit: Viele Außenstehende sahen in dem TVA dank der Verstärkungen durch Lubrich und Feldmann ohnehin einen Titelanwärter – doch in der dominanten Manier des Aufstiegs dürften die Walsumerinnen alle Erwartungen übertroffen haben.

Auszeichnung der 1ten Damen

Im Rahmen des jährlichen Walsumer Sommerfestes wurde die erste Damen Mannschaft des TVA für Ihre besondere Leistung in der Saison 2007/08 ausgezeichet.

Bezirksvorsteher Heinz Plückelmann und BSB-Vorsitzender Manfred Heiligenpahl übberreichten bei schönstem Wetter  vor der Stadthalle Walsum Blumensträuße und Medallien an Trainer, Spielerinnen und Betreuer. Ausserdem durften sich alle Beteiligten anschließend in das Goldene Buch der Stadt eintragen. "Das ist ein riesen Erfolg und eine ausserordentliche Leistung", so die beiden Schirmherren. Der TVA erreicht mit dem Aufstieg in die Regionalliga die höchste Spielklasse seit Vereinsbestehen.

Bild des Tages : www.t-v-a.de/uploads/pics/fest.jpg

Stolz auf den TVA

Reichlich lokale und regionale „Prominenz“, darunter Oberbürgermeister Adolf Sauerland, versammelte sich um den Aufstieg der TVA-Damen in die Regionalliga zu feiern.

Im geliebten Vereinsheim an der Schulstraße feierten die Handballerinhen des TV Aldenrade ihren Aufstieg in die Regionalliga. Nach Sektempfang zur Begrüßung erwarteten die rund 80 Gäste vor dem Gang zum Büffet noch die üblichen Festreden – die in diesem Falle allerdings etliche Lacher, aber auch einige interessante Versprechen parat hatten.

Der erste Redner war kein Geringerer als der Duisburger OB Adolf Sauerland, der mit einer Anekdote bezüglich des Lokalrivalen ETuS Wedau einstieg, und so die Walsumer schnell auf seiner Seite wusste.

Im Anschluss daran äußerte Sauerland neben Glückwünschen zu der tollen Saison noch die Hoffnung, dass dem TVA zur Fertigstellung der neuen Sporthalle, die neben der Rhein-Ruhr-Halle als zentrale „große“ Sporthalle im Duisburger Norden entsteht, ein weiterer Aufstieg gelungen sei. „Ich hoffe, wenn die Halle fertig ist, seid ihr in die zweite Bundesliga aufgestiegen – und wenn nicht, dann belegt ihr Spitzenplätze in der Regionalliga“, so Sauerland.

Auf Sauerland folgte Bezirksvorsteher Heinz Plückelmann. Dieser machte in einer ersten Vermutung das 100-jährige Vereinsjubiläum als große Motivation für den Aufstieg aus, zollte dann aber ein dickes Lob an Trainer Karl-Rudolf Becker - unter einem ersten tosenden Applaus für den Mann des Abends: „Unter ihm haben die Damen noch mehr Fleiß und Engagement entwickelt, und wer weiß, vielleicht feiern wir im nächsten Mai den nächsten Aufstieg.“

Alle Hallen sehen

Im Anschluss verwies er dann aber noch mit Blick auf Sauerland, dass „aber bitte alle Hallen in Duisburg gesehen werden, viele brauchen etwa einen neuen Bodenbelag“. Und als Sauerland davon hörte, dass die Anzeigetafel in der Heimat des TVA, dem Driesenbusch, umgebaut werden müsse, nickte er zustimmend.

Eine Einladung zu einer Karnevalsveranstaltung gab es für die Sieben von Becker, selbst ein bekennender Narr, seitens Elmar Klein, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden, der zudem im Karnevalsverein Grün-Weiß Walsum aktiv ist. „Ich weiß, dass ’Katsche’ immer gerne zu unseren Herrensitzungen kommt, da dachte ich mir, er kann nicht nein sagen, wenn ich euch einlade“, so Klein augenzwinkernd.

Nach einigen weiteren Rednern und Geschenküberbringern hatte dann zum Abschluss der Mann das Wort, der jedes Mal, wenn sein Name genannt wurde, frenetisch gefeiert wurde.

Nicht verraten

„Ich bedanke mich, dass ich nun doch die eineinhalb Stunden bekommen habe“, startete „Katsche“ mit einem gelungenen Lacher, ehe er noch ein kurzes Resumee zog: „Als ich Weihnachten 2006 den Anruf bekommen habe, habe ich geahnt, was auf mich zukommt, habe mich aber überzeugen lassen, die Mannschaft zu übernehmen.

Und als die Tür in der Kabine aufging – die Mädels wussten ja nicht, wer Trainer wird – haben viele bestimmt gedacht ’nein, nicht der’. Ob sich diese Meinung geändert hat, weiß ich nicht. Aber ich wusste nach dem ersten Spieltag, dass wir aufsteigen werden. Zum Abschluss noch eines: Ich werde immer wieder gefragt, was der Unterschied zwischen dem Herren- und Damenbereich ist. Die Antwort: Das darf ich nicht verraten.“

INFO

Prinzessin Poldi

Während ihrer kurzen Rede sorgte Spielführerin Steffi Fenneken für einige Lacher. Vor allem bei der Verabschiedung von Sandra Markowski, die wie Sabrina Carstens im kommenden Jahr in der Verbandsliga-Reserve zum Ball greift. „Sie hat sich die ganze Saison in den Dienst der Mannschaft gestellt – vor allem beim Fußball und in Sachen Mode und Fingernägel“, beschrieb Fenneken die Rolle von „Poldi“. Ebenfalls verabschiedet wurden Ramona Kugler (Karriereende) und Meike Kern (TuS Lintfort).

26. Spieltag

TV Aldekerk - TV Aldenrade 19:26 (8:12)

TVA übt Revanche

Der TV Aldekerk hatte dem TV Aldenrade die einzige Saisonniederlage in der Frauenhandball-Oberliga zugefügt. Mit dem 26:18-Erfolg revanchierten sich die Walsumer und können sich nun auf die Regionalliga vorbereiten.

"Wir haben das ganze Spiel über dominiert und noch einmal gezeigt, warum wir mit deutlichem Abstand Erster geworden sind", freute sich Trainer Katsche Becker über den erneuten Sieg. Dass seine Mannschaft vereinzelt sogar nur mit halber Kraft zu Werke ging, wirkte sich nicht negativ aus.

TVA: Fenneken, Lubrich; Höing (10/6), Feldmann (5), Ludwig, Ingenbold (3), Hering (2), Bouten, Scheja, Markowski (je 1) und Kern.

25. Spieltag

TV Aldenrade - TV Bruckhausen 32:18 (15:8)

TVA machte im Derby kurzen Prozess

Eine ganz klare Angelegenheit war das Derby in der Handball-Oberliga der Damen zwischen Meister TV Aldenrade und dem TV Bruckhausen. Dabei behielt der haushohe Favorit um Trainer Karl-Rudolf Becker erwartet hoch mit 32:18 (15:8) die Oberhand über die Sieben von Übungsleiter Wilfried Zeh.

„Das Spiel hat deutlich gezeigt, warum wir mit großem Abstand die Liga dominiert haben. Und wir haben auch wieder das gezeigt, was wir uns im Laufe der Saison hart erarbeitet haben. Vielleicht waren wir heute nicht mehr ganz so konzentriert wie in den letzten beiden Spielen, aber es war ja auch das letzte Heimspiel und wir stecken in den Vorbereitungen für unsere Aufstiegsfeier am Freitag. Aber das war trotzdem mehr als in Ordnung, ich bin rundum zufrieden“, analysierte ein selten gut gelaunter Becker nach dem Schlusspfiff, ehe er verkündete, dass die Saison „für meine Mannschaft beendet ist“. Trotz des noch ausstehenden Auswärtsspiels beim designierten Vizemeister TV Aldekerk.

Als fairer Verlierer zeigte sich indes Zeh, der auch das Fehlen der besten Torschützin der Liga, Conny Reimering, nicht als Ausrede nahm, um die deutliche Niederlage zu erklären – im Gegenteil: „Es ist ja noch einigermaßen im Rahmen geblieben“, gab Zeh offen zu. Denn zu beeindruckend gestaltete sich die Defensivstärke der Gastgeberinnen, gepaart mit ihrem unnachahmlichen Tempospiel, als dass sich der TVB Chancen ausrechnen konnte.

TVA: Fenneken, Lubrich; Feldmann (7), Schauenburg (4), Höing (5/3), Bouten (3), Hering (6/1), A. Scheja (2), Kugler (2), Markowski (1), Kern (1), Ingenbold (1), Ludwig.

24. Spieltag

DJK Winfried Huttrop - TV Aldenrade 9:30 (4:15)

Glasklare Verhältnisse in Essen

Ein Sieg mit 21 Toren Unterschied ist immer eine Hausmarke. Am Sonntagmorgen beim Handball-Oberligaspiel des Meister TV Aldenrade gegen Schlusslicht Winfried Huttrop gelang dem TVA so ein Kunststück. Die Frauen siegten 30:9.

Die ungewohnte Anwurfzeit musste den immer noch verschnupften TVA-Trainer Katsche Becker nur kurz Bauchschmerzen bereiten, denn schnell sorgte der Regionalliga-Aufsteiger in Essen für glasklare Verhältnisse. "Das war eine konzentrierte Leistung, die eines Meisters würdig war", schwämrte Becker.

TVA: Fenneken, Lubrich; Schauenburg (7), Feldmann (6/1), Ingenbold (3), Bouten (3), Höing (3/2), Kugler (2), Hering (2), Ludwig (2), Scheja (1), Kern (1) und Markwoski.

23. Spieltag

TV Aldenrade - TuS Erkrath 32:16 (18:7)

KANTERSIEG FOLGT AUFSTIEGSFEIER

In einem einseitigen Spiel konnte der Niederrheinmeister und Regionalliga-Aufsteiger TV Aldenrade, trainiert von Trainerfuchs Katsche Becker, einen nie gefährdeten Sieg einfahren. Mit dem 32:16 gegen abstiegsgefährdete Erkratherinnen zeigten der TVA eindrucksvoll, dass eine vorzeitige Meisterschaft mit ausgiebiger Aufstiegsfeier keine Auswirkung auf die Leistung haben muss.

Aus einer sicheren Deckung heraus zogen die Walsumerinnen ihr gefürchtetes Tempospiel auf, welches die Gäste vor allem in der 2. Phase überforderte.
Bereits in der 1. Halbzeit war das Spiel entschieden und so wurde die verbleibende Spielzeit genutzt, um sich beim Publikum mit einigen sehenswerten Treffern für die tolle Unterstützung beim "Meisterstück" in Gräfrath zu bedanken. Krönender Abschluss beim Kantersieg über Erkrath war ein Kempa-Trick in der letzten Minute, der von Carmen "Flummi" Feldmann erfolgreich abgeschlossen wurde.

Am kommenden Sonntag wartet mit Schlusslicht DJK Winfried Huttrop für den TVA eine weitere Mannschaft aus dem Tabellenkeller. Anwurf ist bereits um 11 Uhr in Essen an der Margarethenhöhe.


TVA: Fenneken, Lubrich; Feldmann (7), Hering (7), Bouten (7), Schauenburg (3), Ludwig (3), Höing (2), Kern (2), Kugler (1), Scheja und Markowski.

22. Spieltag

HSV Gräfrath II - TVA 19:23 (11:11)

DAS MEISTERSTÜCK

Noch vor Ort feiern die Fans den Aufstieg ihres TV Aldenrade. "Die Halle war ganz in unserer Hand", schwärmt ein überglücklicher Trainer "Katsche" Becker.

Ein extra angemieteter Bus voller Fans hatte die Reise in Richtung Solingen angetreten, um dabei zu sein, wenn Handball-Oberligist TV Aldenrade im Gastspiel beim HSV Gräfrath II den Aufstieg in die Regionalliga perfekt macht. "Die Halle war ganz in unserer Hand", schwärmte TVA-Coach "Katsche" Becker von der guten Stimmung, die sein Team letztendlich zum Sieg peitschte.

Die Anspannung war groß. Vier Spieltage vor Schluss wollten die Aldenrader ihren ersten Matchball nutzen. So dauerte es, bis der TVA-Zug in Fahrt kam. "Gräfrath hat enormen Widerstand geleistet", so Becker. "Wir haben uns zunächst schwer getan. Der Druck war auch enorm und die Vorfreude einfach unglaublich groß." Letztlich aber überwog der Siegeswille über die Anspannung und die Walsumer schossen sich geradewegs zur großen Jubelsause. "Das ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte", sagte Becker und machte sich in Richtung Party im Vereinsheim auf.

TVA: Fenneken, Lubrich; Schauenburg (5), Höing (5/3), Feldmann (4), Hering (3), Kern, Ludwig (je 2), Bouten, Kugler (je 1), Scheja und Markowski.

21. Spieltag

TV Aldenrade - VT Kempen II 28:21 (8:11)

AUFSTIEG VERSCHOBEN

Da auch die Konkurrenz siegte, fehlt TV Aldenrade noch ein Punkt, um die Sektkorken knallen zu lassen.

Vorweg gesagt: die Aufstiegsfeierlichkeiten müssen noch einmal verschoben werden. Da auch die Konkurrenz aus Aldekerk und Rheydt siegte, fehlt den Aldenrader Damen noch ein Punkt, um die Sektkorken knallen zu lassen. Das könnte nächste Woche (So., 14.40 Uhr) in Gräfrath der Fall sein.

Zurück zum eigentlichen Geschehen. Ungewohnt gelassen reagierte TVA-Trainer Katsche Becker auf die schwache Vorstellung, die seine Mannschaft in der ersten Halbzeit (8:11) abgeliefert hatte. Die Aldenrader fanden nur schwer in die Partie, leisteten sich massenhaft Fehler. "Die Spannung ist raus", weiß Becker, der genau deshalb seiner Mannschaft nicht böse sein konnte. ""Ich hatte vor der Pause kurz überlegt, ob ich ein Donnerwetter loslassen sollte, aber das bringt ja nichts." Sein Team bekrabbelte sich auch ohne eine Standpauke. Alles, was noch im ersten Durchgang gar nicht gelingen wollte, klappte nun wie am Schnürchen. "In der ersten Hälfte hatten wir einige Totalausfälle, am Ende aber haben wir das Spiel noch einmal deutlich zu unseren Gunsten gedreht", fasste es Becker zusammen.

Tore: Schauenburg (7), Ludwig (5), Feldmann (5/1), Hering (4), Höing (4/2), Bouten (3).

20. Spieltag

Rheydter TV - TV Aldenrade 29:29 (18:11)

PUNKTGEWINN HÄLT KONKURRENZ AUF DISTANZ


"Bei dem Spielverlauf ist das 29:29 ohne Frage ein Punktgewinn", analysierte Katsche Becker nach dem Spiel. Zumal der Ausgleichstreffer erst Sekunden vor dem Schluss durch einen Freiwurf erzielt werden konnte.

Nun gilt es, in der Osterpause nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, um im Ligaendspurt dann das ersehnte Regionalliga-Ticket ziehen zu können.

TVA: Lubrich, Fenneken; Höing (9/3), Hering (5), Kern (5), Schauenburg (3), Ludwig (3), Scheja (2), Feldmann (2/1), Kugler und Markowski.

19. Spieltag

TVA ERREICHT DAS ERSTE ETAPPENZIEL

TV Aldenrade - ETuS Wedau 26:24 (13:10)

Im Oberligaderby setzt sich der Ligaprimus aus dem Duisburger Norden mit 26:24 knapp gegen den ETuS Wedau durch.

Etappenziel erreicht. Ausgerechnet im Derby gegen den ETuS Wedau sicherte sich Oberliga-Spitzenreiter TV Aldenrade mit einem knappen 26:24 (13:10)-Heimsieg das angestrebte Saisonziel von 36 Punkten. "Das war unser großes Ziel, ein sehr ehrgeiziges. Das haben wir sieben Tage vor Saisonende erreicht. Ich denke, das spricht für sich", freute sich Becker. Wie es aussieht, ist dies jedoch nur ein Mosaikstein auf dem Weg in die Regionalliga für das Team von Trainer Katsche Becker.

Während dieser nach dem Spiel freudestrahlend seine Mannschaft beglückwünschen konnte, musste ETuS-Coach Rainer Schwartz erst einmal tief Luft holen. Nicht die Niederlage war dem Übungsleiter übel aufgestoßen. Nein, die Schiedsrichter hatten Schwartz auf die Palme gebracht. "Wenn man so pfeift, dann können wir demnächst auch ohne Schiedsrichter spielen", schimpfte der Wedauer Trainer aufgebracht. Nicht geahndete Wechselfehler und vor allem zahlreiche Fouls gegen die junge Theresa Lichters ärgerten den Übungsleiter maßlos. Schwartz: "Sie ist in der Liga Freiwild. So eine Spielerin müssen die Schiedsrichter auch einmal schützen."

Das Sportliche rückte bei diesem Ärger in der Nachbetrachtung in den Hintergrund, dabei hatten beide Teams eine abwechslungsreiche Partie, mit vielen Hoch- und Tiefpunkten geboten.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Rund eine Viertelstunde (6:6) hatten die Wedauer die Nase vorn, dann drehte der TVA den Spieß um. Bis zur Pause legten die Gasteger drei Tore vor. Zurück aus der Kabine war zunächst erneut das Schwartz-Team am Drücker, glich zum 13:13 aus (36.), verpasste aber mit zahlreichen vergebenen Würfen die Chance in Führung zu gehen. Der Ligaprimus agierte cleverer und sicherte sich mit zum Teil sehr schönen Treffern den knappen Sieg. "Die cleverere Mannschaft hat heute gewonnen", musste Rainer Schwartz gestehen.

Tore: TVA: Schauenburg (6), Höing (6/2), Hering, Bouten (je 4), Ludwig (3), Feldmann (2), Kugler (1)


Indra Bouten
Katsche Becker (l.)
03.03.2008

18. Spieltag

SV Friedrichsfeld 08/29 - TV Aldenrade 15:25 (11:13)

Einmal mehr war der TVA nicht zu stoppen. Der Aufstieg ist den Walsumern damit wohl nicht mehr zu nehmen. "Wir können sehr stolz darauf sein, was wir bis jetzt erreicht haben", so Trainer Katsche Becker euphorisch. Gegen Friedrichsfeld reichten den Duisburgern sogar nur 70 Prozent ihres Leistungsvermögens.

Tore: Schauenburg (6/1), Feldmann, Scheja, Kern (je 3), Höing (3/1), Hering (3/2), Ludwig (2), Kugler, Markowski (je 1).

25.02.2008

17. Spieltag

EINE KLASSE FÜR SICH

TV Aldenrade - HSG ART/HSV Düsseldorf 25:18 (15:9)

Der TVA bleibt das Maß aller Dinge in der Oberliga. Selbst mit reduziertem Kader - Indra Bouten fehlte, Denise Schauenburg und Kerstin Höing liefen verletzt auf - marschieren die Walsumer unaufhaltsam in Richtung Regionalliga. "Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, warum wir mit Abstand das beste Team der Liga sind", ließ sich TVA-Coach Karl-Rudolf "Katsche" Becker zu einem ungewohnt überschwänglichen Lob hinreißen. Aber sein Team machte es ihm diesmal auch leicht. Gegen die HSG ART/HSV Düsseldorf, die als ein Aufstiegskandidat in die Saison gestartet war, agierten die Aldenrader technisch und taktisch überlegen. Becker: "Wir haben sie in der ersten Halbzeit an die Wand gespielt. Das Ergebnis hätte viel deutlicher sein müssen."

So so, ein Sieben-Tore-Vorsprung war am Ende nicht deutlich genug. "Wir waren hinterher nur noch zu siebt. Kerstin Höing konnte mit ihrer Rückenverletzung nicht weiterspielen, Denise Schauenburg nur unter Schmerzen", berichtet Becker. Ob die beiden in der kommenden Woche wieder fit sein werden, ist noch unklar. "Wir werden sehen. Jetzt freuen wir uns aber erst einmal, dass wir gegen ein Topteam wie Düsseldorf gewonnen haben", so Becker.

Tore: Schauenburg (5), Hering (5/1), Ludwig (4), Feldmann (4/1), Höing, Scheja (je 3), Kern.


18.02.2008

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