HSV Solingen-Gräfrath II - TV Aldenrade 29:25 (12:15)
Damit hätte wohl niemand gerechnet: nach der Niederlage in der letzten Woche gegen Rheinhausen verlieren die Handballerinnen des Oberliga-Spizenreiters TV Aldenrade mit 29:25 (12:15) gegen die Drittligavertretung des HSV Solingen-Gräfrath. Die Gastgeber aus der Klingenstadt waren vor dem Spieltag noch Tabellenletzter. Eine merklich überraschte Trainerin Jutta Knorr sagte: "Ich bin ein bisschen ratlos. Darüber wird zu reden sein."
Nach einem 5:5 am Anfang dominierte der TVA über die restliche Spielzeit das Geschehen. Sie lagen über weite Strecken mit drei, vier Toren Abstand vorne. Doch in den letzten zehn Minuten der zweiten Halbzeit "ist das Handballspielen komplett eingestellt worden", erklärte Trainerin Knorr. Warum dies so gewesen sei, darauf konnte sich Knorr nicht recht einen Reim machen. "Ich habe keine Ahnung, woran das lag, meine Trainerkollegin auch nicht", sagte sie.
Der TV Aldenrade sammelte mit dieser Niederlage die Verlustpunkte sechs und sieben der Saison und führt die Tabelle nur noch mit einem Punkt Vorsprung vor dem TV Aldekerk an.
TVA: Knorr, Doktor; Schauenburg (3), A. Scheja (11), Baum (3), Rink (2), Stratmann (1), Höing (1), Bork (1), Lang (3), Kugler-Höing und Rauschtenberger.

TV Aldenrade - VfL Rheinhausen 19:33 (11:12)
Ziemlich überraschend und in der Deutlichkeit wohl für die Wenigsten zu erwarten unterlag der Oberliga-Priums TV Aldenrade beim Tabellenneunten vom VfL Rheinhausen mit 19:33 (11:12). Die Handballerinnen fuhren damit allerdings erst ihre zweite Saisonniederlage ein. TVA-Trainerin Jutta Knorr fasste das Ergebnis so auf: "Wir hatten einen rabenschwarzen Tag. Das war in der zweiten Halbzeit ein Blackout aller Spielerinnen."
Dennoch müsse die Partie schnell abgehakt werden. "Das ist ganz blöd gelaufen, aber es geht jetzt auch einfach weiter", sagte Knorr. Die Mannschaft diskutiere nicht mehr über den Punktverlust, sondern blicke bereits auf die nächste Begegnung beim HSV Solingen-Gräfrath.
Bereits in der 10. Spielminute wurde Alice Scheja mit einer roten Karte disqualifiziert. Sie soll, laut Schiedsrichterbericht, ihre Gegenspielerin im Tempogegenstoß gestoßen haben. Knorr sagte dazu: "Sogar die vermeintlich Gefoulte versteht die rote Karte nicht." Eine Sperre wird es nicht geben.
TVA: Doktor, Knorr; Schauenburg (9/2), Rink (4), Lang (1), Bork (1), A. Scheja (1), Stratmann (1), K. Höing (1), R. Kugler-Höing (1), Rauschtenberger und Baum.
Rheydter TV - TV Aldenrade 27:32 (14:17)
Nach der knappen Partie in der letzten Woche bei der SV 08/29 Friedrichsfeld, mussten die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade diesmal nicht zittern. Im 16. Saisonspiel gelang dem Tabellenführer der 14. Sieg der Spielzeit.
Beim Abstiegskandidaten vom Rheydter TV gewannen die Walsumerinnen mit 27:32 (14:17). Trainerin Jutta Knorr sprach von einem "nie gefährdeten Sieg" ihrer Mannschaft. Direkt zu Beginn ging der 13. der Oberliga zwar mit 2:0 in Führung, im restlichen Spielverlauf behielt der TVA jedoch jederzeit die Oberhand und gab den Vorsprung nicht mehr ab.
"Gut waren die 32 geworfenen Tore, schlecht die 27 Gegentore", befand Knorr. Die Abwehrreihen des TVA hätten ein paar Schwachstellen gehabt, die sich die Trainerin auch nicht recht erklären konnte. "Wir haben nicht richtig angegriffen", bemängelte Jutta Knorr.
Der TV Aldenrade hat nun nach dem ersten Spiel der Rückrunde bereits drei Zähler Vorsprung auf den Zweiten aus Lank.
TVA: Doktor, Knorr; K. Höing (7/1), A. Scheja (6), Rink (5), Lang (4), Schauenburg (3/2), Rauschtenberger (2), R. Kugler-Höing (2), S. Stratmann (2), Bork (1) und Baum.
SV Friedrichsfeld - TV Aldenrade 15:17 (9:8)
Die Damen des SV 08/29 Friedrichsfeld schnupperten zwischenzeitlich an der Sensation, doch am Ende zogen sie im Derby gegen den TV Aldenrade den Kürzeren. Gegen den Spitzenreiter der Oberliga verlor die Mannschaft von Felix Linden mit 15:17 (9:8).
In der ersten Partie im neuen Jahr forderte Linden von seinen Damen eine aggressive Deckungsarbeit, volle Konzentration und größten Einsatz. Mit vollem Kampf begann deshalb das Derby zwischen Friedrichsfeld und dem TVA. Die spielerische Linie wurde aufgrund dessen jedoch in der Anfangsphase außer Acht gelassen. Viele technische Fehler und Fehlwürfe prägten die erste Halbzeit. Doch auch der angebliche Favorit zeigte Schwächen. Gegen die stabile Friedrichsfelder Abwehr gelang es dem Team von Ursel Kramer und Jutta Knorr nicht, sich entscheidend abzusetzen.
Starke Torhüterleistungen
Dass die abstiegsbedrohten Friedrichsfelderinnen auch in Halbzeit zwei eine starke Leistung abrufen konnten, war Torhüterin Nicole Hillig zu verdanken. Mit vielen guten Parade war sie ein Grund für die 13:9-Führung nach der Pause für den Außenseiter. Der TVA schien nervös zu werden, viele Bälle wurden meist leichtfertig abgegeben. Doch auch Aldenrade konnte sich bei ihrer Torhüterin Manuela Doktor bedanken, die in der Schlussphase der Partie viele Bälle parierte und so den Umschwung im Spiel brachte. ,,Ich weiß nicht, ob der Ball zu heiß oder zu rund war", so erklärte sich TVA-Trainerin Jutta Knorr die häufigen technischen Fehler ihres Teams. Die überraschend starke Leistung des Gegners erklärte sich Ursel Kramer folgend: ,,Nach der Winterpause steckte beim Gegner einfach mehr Pfeffer dahinter. Wir sind aber trotzdem zufrieden."
Auf der anderen Bank war Friedrichsfelds Trainer Linden weniger begeistert:,, Ich hätte mich gegen den Tabellenführer schon über einen oder auch zwei Punkte gefreut". Mit dem Sieg im Derby steht der TVA nun weiter auf dem ersten Tabellenplatz, für Friedrichsfeld wird die Luft nun dünner.
TVA: Doktor, Knorr; Baum (1), Kugler-Höing (2), A. Scheja (4), Schauenburg (3/1), Rink (4), Bork (3), Kugler, Rauschtenberger, Lang und Stratmann.
TV Aldenrade - Neusser HV 35:24 (19:12)
Die Damen des TV Aldenrade bleiben souveräner Tabellenführer in der Oberliga. Vor heimischem Publikum besiegte die Mannschaft den Neusser HV klar mit 35:24 (19:12).
Nach dem starken Auftritt im Pokal gegen TuS Lintfort nahm die Mannschaft von Trainerin Jutta Knorr den Schwung in die Partie mit, hielt die Gäste die gesamte Partie über auf Abstand. Bis auf drei Tore kamen die Gäste höchstens heran, aber mit einer guten Mannschaftsleistung konnten sich die Walsumerinnen wieder absetzen.
Besonders freute Trainerin Jutta Knorr die Art des Sieges: ,,Wir haben ein wirklich gutes, attraktives Spiel gezeigt. Das war schön anzusehen. Wenn das im neuen Jahr so weitergeht, dann sollten wir nur schwer von der Spitze zu verdrängen sein."
TVA: Doktor, Knorr; Schauenburg (7/1), Scheja (7), Rink (8), Baum (4), Bork (1), Stratmann (1), Rauschtenberger (3), Kugler (2) und Höing (2/2).

TV Aldenrade - TuS Lintfort 30:31 (12:13)
In der zweiten Runde des HVN-Pokals knapp gescheitert, dafür eine Menge Selbstvertrauen getankt. Die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade mussten sich dem Zweitliga-Absteiger TuS Lintfort zwar knapp mit 30:31 (12:13) geschlagen geben, verkauften sich gegen ein Team aus dem Mittelfeld der 3. Liga allerdings bestens. "Das war echt stark. Wir haben richtig schönen Handball gezeigt", freute sich Trainerin Jutta Knorr.
Besonders bemerkenswert: In der zweiten Halbzeit lief es genauso gut. "Zuletzt hatten wir in einige Partien ja nach der Pause Probleme", so Knorr. Diesmal jedoch ließen sich die Walsumerinnen auch von einem Drei-Tore-Rückstand nicht schocken und glichen wieder aus. "Am Ende war es eine unglückliche Niederlage." Einen guten Eindruck hinterließen auch die beiden Neuzugänge Jennifer Lang und Jennifer Bork.
TVA: Doktor, Knorr; Schauenburg (8/3), Rauschtenberger (5), Scheja (4), Lang (4/1), Rink (3), Baum (2), Bork (2), Kugler-Höing (2) und S. Stratmann.
TV Aldekerk - TV Aldenrade 28:28 (11:15)
Im Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn vom Gastgeber TV Aldekerk mussten sich die Oberliga-Handballerinnen vom TV Aldenrade mit einem Punkt zufrieden geben.
28:28 (11:15) lautete der Endstand der Partie, die aus Walsumer Perspektive sehr gut begann. Doch nach der Pause erlebte das Team einen Einbruch und kämpfte zwischenzeitlich sogar gegen den zeitweiligen Rückstand an.
Trainerin Jutta Knorr empfand, dass 28 Gegentore "viel zu viel" seien. In der ersten Hälfte habe ihr Team noch an die Leistung der Vorwoche angeknüpft und eine "überragende Abwehr" aufgeboten. Dabei gelang eine Reihe an schnellen und einfachen Toren, die aus Tempogegenstößen entstanden.
Doch was in Halbzeit eins gut gelang, lief nach der Pause nicht mehr in derselben Form. Die Abwehrarbeit ließ nach, Aldekerk kämpfte sich zurück ins Spiel. Auch weil der TVA – bedingt durch Zeitstrafen – kurz nur noch mit vier Feldspielern auf der Platte war, resümierte Knorr: "Wir haben einen Punkt gewonnen." Kerstin Höing feierte mit einem Kurzeinsatz ihr Comeback.
TVA: Doktor, Knorr; A. Scheja (8), Kugler-Höing (6), Schauenburg (6/3), Rauschtenberger (3), Baum (2), Rink (2), Höing (1/1), Bork, Lang und Ballmann.

SG Überruhr - TV Aldenrade 18:20 (7:13)
Nach der Niederlage in der letzten Woche können die Handballerinnen des TV Aldenrade nun wieder einen Sieg feiern. Bei der SG Überruhr gewannen die Damen mit 18:20 (7:13). Grundstein für den Sieg war die "überragende Abwehrleistung in der ersten Hälfte", wie Trainerin Jutta Knorr zu Protokoll gab.
Durch die sehr geschlossenen Abwehrreihen sei viel Tempo ins Spiel nach vorne gekommen, etliche Gegenstöße verwandelte das Team in Tore. Nach der Pause und 17:10-Führung dann "hat die Abwehr das Arbeiten aufgegeben", so Knorr. Als Überruhr auf 16:17 herangekommen war, erkämpfte sich der TVA den Sieg. "Das, was in der letzten Woche gefehlt hat, war jetzt wieder da", freute sich Knorr.
TVA: Knorr, Doktor; Schauenburg (6/3), Rauschtenberger (3), Rink (3), A. Scheja (3), R. Kugler-Höing (2), Baum (2), S. Stratmann (1) und Ballmann.
Die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade können sich über eine weitere Verstärkung freuen. Schon gestern bei der SG Überruhr stand Julia Ballmann zum ersten Mal für den TVA auf der Platte. Die 27-Jährige spielt im Rückraum und kommt vom RSV Mülheim. Ein halbes Jahr lang verzichtete sie auf Training und Spiele und greift jetzt bei Aldenrade neu an. Der TVA kann damit ein Loch in der Personaldecke stopfen.
TV Aldenrade - HSG Düsseldorf 20:23 (9:12)
Die Siegesserie der erfolgsverwöhnten Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade ist gerissen. Im elften Saisonspiel verloren die Damen gegen den Tabellenzehnten aus Düsseldorf mit 20:23 (9:12). Die Niederlage bedeutet zwar den ersten Punktverlust für den TVA in der Saison, dennoch bleibt das Team Tabellenführer.
Trainerin Jutta Knorr bemängelte vor allem den fehlenden Kampfgeist. "In den letzten Spielen haben wir uns dadurch ausgezeichnet, dass wir überragend gekämpft haben. Das hat gegen Düsseldorf leider komplett gefehlt." Die einzige Ausnahme sei Denise Schauenburg gewesen, die nicht nur die meisten Tore warf, sondern sich auch gekämpft habe.
Der TVA besitzt im Moment eine dünne Personaldecke, immer wieder muss Knorr auf Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen. Auch deswegen bezeichnete sie die Niederlage als "Folge der letzten Spiele".
TVA: Knorr, Doktor; Schauenburg (8), A. Scheja (5), Rauschtenberger (4), Rink (1), Baum (1), Leinichen (1), Stratmann und Kugler-Höing.

ETuS Wedau - TV Aldenrade 18:24 (4:8)
Die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade haben im Derby gegen den ETuS Wedau ihre weiße Weste verteidigt. Großen Anteil am 24:18-Erfolg des Spitzenreiters hatte Torhüterin Manuela Doktor.
Die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade haben im Derby gegen den ETuS Wedau ihre weiße Weste verteidigt. Großen Anteil am 24:18-Erfolg des Spitzenreiters hatte Torhüterin Manuela Doktor. "Es war ein deutlicher Sieg, wir waren immer in Führung", berichtete Trainerin Jutta Knorr.
Ein Leckerbissen war das Duisburger Handball-Derby in der Frauen-Oberliga zwischen dem ETuS Wedau und dem TV Aldenrade keineswegs. "Man muss ganz klar sagen, dass das Ganze vor allem in weiten Teilen der ersten Halbzeit Landesliga-Niveau hatte", befand ETuS-Trainer Dirk Bauerfeld nach dem Duell mit dem Spitzenreiter aus Walsum.
In der ersten Viertelstunde neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Die Folge: Gerade einmal drei Tore konnten die Zuschauer in diesem Zeitraum bejubeln. "Wir lagen mit 1:2 hinten, hatten aber zahlreiche Chancen, in Führung zu gehen. Letztlich hat Manuela Doktor den Unterschied gemacht. Sie hat eine unheimlich gute Partie abgeliefert", zollte Bauerfeld der Aldenrader Torfrau seinen Respekt.
In der Folge nutzte der bislang ungeschlagene Spitzenreiter die mangelnde Wedauer Chancenverwertung eiskalt aus. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Walsumerinnen eine 8:4-Führung. Im zweiten Durchgang konnten die Wedauerinnen den Anschluss an den Tabellenführer immer wieder herstellen und zwischenzeitlich bis auf ein Tor herankommen. Aber in den entscheidenden Phasen war es dann doch immer wieder Manuela Doktor, die gegen die ETuS-Angreiferinnen die Oberhand behielt. Das Ende vom Lied: Nach 60 Minuten setzte sich der TV Aldenrade schließlich mit 24:18 durch und behält weiter seine blütenweiße Weste. Mit zehn Siegen aus zehn Partien stehen die Walsummerinnen unangefochten an der Tabellenspitze.
TVA: Doktor, Knorr; Rink (9), Schauenburg (6), Kugler-Höing (3), Rauschtenberger (3), S. Stratmann (2), I. Völlings (1), Scheja und Konopek (n.e.).
TV Aldenrade - TV Beyeröhde II 25:22 (12:12)
Die vermeintlich leichte Aufgabe gegen den Tabellenvorletzten des TV Beyeröhde II stellte sich für die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade doch als ernsthafte Bewährungsprobe heraus. Stark ersatzgeschwächt erkämpften sich die Damen aber dennoch die zwei wichtigen Punkte und gewannen knapp mit 25:22 (12:12). Auch nach dem neunten Spiel bleibt der TVA damit ohne Punktverlust und Tabellenführer.
Dabei zeigte der Spielverlauf zunächst in keine eindeutige Richtung. Die erste Hälfte verlief sehr ausgeglichen, immer wieder stand es unentschieden. Zum Pausenpfiff kam der Ligaprimus aus Aldenrade nicht über einen 12:12-Gleichstand hinaus.
Die zweite Halbzeit verlief dann anfangs deutlich besser für den TVA. In der 40. Spielminute gingen die Damen erstmals in Führung und zogen dann ziemlich deutlich auf 21:14 in der 46. Minute davon. "Dann machte sich unsere schlechte Personalsituation bemerkbar", erklärte Trainerin Jutta Knorr. Ihr Team erlitt einen Einbruch und die Gäste des TV Beyeröhde kamen noch mal bedrohlich auf 21:20 heran. Erst in den letzten Spielminuten setzten sich die Walsumerinnen dann zum 25:22 durch.
Schon am Dienstag (19.30 Uhr) geht es für den TVA gegen ETuS Wedau weiter.
TVA: Knorr, Doktor; Schauenburg (8/5), Kugler-Höing (6), Rink (4), Rauschtenberger (4), A. Scheja (2), S. Stratmann (1), Baum und C. Stratmann.
Mettmann Sport - TV Aldenrade 23:27 (13:11)
Nach acht von 30 Spielen in der Oberliga bleibt die Situation für die Handballerinnen des TV Aldenrade unverändert. Sie führen die Tabelle weiter ohne Punktverlust an. Die beeindruckende Siegesserie machte auch am Samstagabend bei Mettmann Sport nicht halt. Mit 23:27 (13:11) fuhren die Walsumerinnen die Punkte 15 und 16 ein.
Allerdings musste das Team von Jutta Knorr und Ursula Kramer schon in der zweiten Minute einen Rückschlag hinnehmen, als die Spielmacherin Kerstin Höing mit einer Knieverletzung ausschied. Wie lange sie ausfällt, ist bisher ungewiss. Der TVA brauchte eine Halbzeit, um sich von diesem Schock zu erholen. Nach dem Rückstand in der ersten Hälfte gelang es erst nach der Pause sichabzusetzen. "Eine kämpferische Leistung", wie Knorr empfand.
TVA: Knorr, Doktor; Rink (5), Kugler-Höing (5/2), Schauenburg (4/1), Ingenbold (4/1), A. Scheja (3), Baum (3), Stratmann (2), Rauschtenberger (1) und Höing.
TV Aldenrade - HSG Bergische Panther 25:23 (14:13)
Die Siegesserie der Oberliga-Damen des TV Aldenrade reißt nicht ab. Auch unter dem neuen Trainergespann, bestehend aus Jutta Knorr und Ursula Kramer, konnte das Team am Samstag gewinnen. Gegen die Bergischen Panther aus Burscheid/Hilgen fuhren die Walsumerinnen mit 25:23 (14:13) einen knappen, aber verdienten Sieg ein. Die Tabellenführung konnte der TVA demnach verteidigen.
Schon vor dem Spiel warnte die neue Trainerin Jutta Knorr vor dem schweren Gegner. Die Panther traten, wie Knorr erwartete, mit A-Juniorinnen an, die die Gäste enorm verstärkten. "Es war ein sehr enges Spiel. Immer wieder lief es über Unentschieden oder nur ein oder zwei Tore Führung", berichtete Knorr vom Spielverlauf.
Sie lobte ihre Mannschaft, die eine "überragende Abwehrarbeit" lieferte und sich so den Sieg erkämpfte. Knorr freute sich über die kämpferische Einstellung ihrer Damen. Auch die Tabellenführung ist in Walsum Grund zur Freude. "Aber uns erwartet Ende November noch eine englische Woche und wir haben nur zwei bis drei Spielerinnen auf der Bank", warnte Knorr.
TVA: Doktor, Knorr; Schauenburg (7), Höing (7), Kugler (4), A. Scheja (4), Rauschtenberger (1), Rink (1), Ingenbold (1) und Baum (n.e.).
Erst am gestrigen Nachmittag, nachdem sich Frauenwart Martin Schulz mit den beiden Kandidatinnen zusammensetzte, ist die Entscheidung gefallen. Jutta Knorr und Ursula Kramer werden mit sofortiger Wirkung die Oberliga-Frauen des TV Aldenrade trainieren.
Das erklärte Schulz auf RP-Anfrage. "Vorerst werden sie das bis zum Saisonende machen. Ob wir darüber hinaus zusammenarbeiten werden, wird sich Anfang nächsten Jahres klären. Dann setzen wir uns wieder zusammen." Knorr und Kramer haben bereits gemeinsame Erfahrungen gemacht, als sie beim RSV Mülheim zusammen auf der Trainerbank saßen.
Der Trainerwechsel war nötig geworden, nachdem das vorherige Trainergespann, bestehend aus Frank und Bea Stratmann, ihren Rücktritt aus "persönlichen Gründen" eingereicht hatte. Nach ihrem Urlaub in den vergangenen Wochen, in dem sie bereits von Jutta Knorr und Heidi Kutsch vertreten wurden, gaben sie bekannt, nicht mehr weitermachen zu wollen.
Am Wochenende spielt der Tabellenerste der Oberliga gegen die Bergischen Panther aus Solingen, die auf Platz acht rangieren. Jutta Knorr sieht aber dennoch Grund zur Sorge. Denn die A-Juniorinnen der Panther spielen in der Regionalliga und haben am Wochenende spielfrei. "Immer wenn die A-Jugendlichen mitgespielt haben, haben die Solinger auch gewonnen", sagte Knorr.
Sie stellt ihr Team daher auf eine schwierige Partie ein und hofft, dass es gut ausgeht. Die Aldenrader sind bisher ungeschlagen und gehen mit einem Punktekonto von 12:0 in das Heimspiel am heutigen Abend.
Die Handballerinnen des TV Aldenrade müssen sich einen neuen Trainer suchen. Das bisherige Duo Beate und Frank Stratmann legte als Tabellenführer der Oberliga das Amt mit sofortiger Wirkung aus privaten Gründen nieder.
"Es traf uns völlig überraschend, aber ich kann die Entscheidung der beiden nachvollziehen. Es ist eine bittere Pille, die wir schlucken müssen, weil wir mit der Arbeit sehr zufrieden und auf einem guten Weg waren. Ich denke, dass wir jetzt eine interne Lösung finden werden, die aber noch nicht spruchreif ist. Die Mannschaft ist gefestigt genug. Es wird keine Auswirkungen auf die Leistung haben", meinte Frauenwart Martin Schulz.
Treudeutsch Lank - TV Aldenrade 27:34 (10:17)
Noch deutlicher hätten sie siegen können, wenn sie in der Abwehr auch nach der hohen Führung konzentriert gearbeitet hätten, überlegte Heidi Kutsch nach dem Spiel. Die Interimstrainerin der Oberliga-Frauen des TV Aldenrade zeigte aber großes Verständnis dafür, dass ihre Spielerinnen irgendwann etwas lockerer wurden. Der Sieg bei Treudeutsch Lank mit 27:34 (10:17) war jedenfalls nie gefährdet.
Das bedeutet den sechsten Sieg in Folge für die Walsumerinnen, die sich jetzt erstmals als alleinigen Tabellenführer feiern können. Keine andere Mannschaft in der Oberliga ist sonst noch ohne Punktverlust.
Lank blieb aus dem Rückraum sehr zurückhaltend und beschränkte das Angriffsspiel weitest gehend auf Eins-gegen-Eins-Situationen. Das machte es den Damen des TVA relativ einfach. "Wir haben mehr als verdient gewonnen", freute sich Heidi Kutsch nach dem Spiel. Anfang der ersten Halbzeit war das Spiel zwar noch kurz ausgeglichen, aber als der TVA einmal mit drei Toren weg war, kamen die Gastgeber aus Lank nicht mehr heran. Der Oberligist aus Walsum behielt die Kontrolle.
TVA: Höing (10/1), A. Scheja (6), Ingenbold (6), Rink (5), Schauenburg (3), Kugler (3), Rauschtenberger (1).
TV Aldenrade - TB Wülfrath 32:23 (15:10)
Aldenrade gewinnt auch das fünfte Spiel. Alice Scheja war ein wenig empört. Natürlich mit einem Schmunzeln um die Lippen. Denn gerade hatte TVA-Frauenwart Martin Schulz gesagt: "Wir haben überraschend deutlich gewonnen." Die gute Laune stand den Walsumern ins Gesicht geschrieben. Denn auch nach fünf Spielen ist die Weste in der Handball-Oberliga der Frauen noch blütenweiß.
Der TV Aldenrade kam gegen den Mitfavoriten ohne die angeschlagenen Sarah Stratmann und Fenja Schreiber-Tiedtke gut ins Spiel und führte bereits zur Pause mit fünf Toren Unterschied. Noch hatte Wülfrath aber nicht aufgegeben und kam bis zur 40. Minute auf 16:19 heran. Und dann? Dann ging's los. Endlich stimmte die Chancenauswertung und Aldenrade kam zu 13 Toren in den letzten 20 Minuten. Erneut vertraten Heidi Kutsch und Jutta Knorr das Trainergespann - und hatte viel Lob für die Mannschaft. "Das Team hat durchweg gut gespielt. Herausgeragt haben allerdings Daniela Rink und Alice Scheja", gab es noch ein Extralob von Jutta Knorr.
TVA: Doktor, Knorr; Rink (7), Scheja (7/1), Höing (7/2), Rauschtenberger (4), Kugler-Höing (4), Schauenburg (3), Ingenbold und Baum.
Tschft. Lürrip - TV Aldenrade 20:23 (12:11)
Mit Heidi Kutsch für die urlaubenden Bea und Frank Stratmann auf der Bank siegten die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade 23:20 (11:12) bei Aufsteiger Tschft. Lürrip – und sonnen sich weiter an der Tabellenspitze.
Nach verschlafener Anfangsphase kamen die Gäste immer besser ins Spiel, verpassten es aber konstant auf das Tempo zu drücken – und so den Sack vorzeitig zu zu machen. "Das haben wir verpennt, Lürrip war platt", berichtete Kutsch, deren Team sich aber nicht beirren ließ und im zweiten Abschnitt eine Schippe drauflegte.
TVA: Doktor, Knorr; Höing (7/4), Schauenburg (3), Kugler (1), Ingenbold (5/1), Rink (1), A. Scheja (4), Rauschtenberger (2) und Baum.
TV Aldenrade - HSV Solingen-Gräfrath 24:14 (10:8)
Weiter auf dem Vormarsch sind die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade, die am dritten Spieltag den dritten Sieg landeten. Im Heimspiel gegen den HSV Solingen-Gräfrath II setzte sich die Mannschaft von Bea und Frank Stratmann souverän mit 24:14 (10:8) durch.
Einzig die schwache Chancenverwertung und der damit verbundene Halbzeitstand war dem Trainer-Duo ein Dorn im Auge, hinzu kamen im ersten Abschnitt einige Unkonzentriertheiten in der Hintermannschaft. Dafür war insbesondere das Rückzugsverhalten der Gastgeberinnen eine Augenweide, viele Versuche von Gegenstößen der Gäste fingen Alice Scheja und Co. vorzeitig ab.
TVA: Doktor, Knorr; Höing (6/4), Schauenburg (4), Ingenbold (1), Rink (6), A. Scheja (3), Rauschtenberger (2), S. Stratmann (1), Baum (1), Schreiber-Tiedtke und Kugler.
VfL Rheinhausen - TV Aldenrade 23:25 (12:10)
Das Prädikat "Spitzenspiel" erfüllte die Begegnung zwischen den gastgebenden Oberliga-Handballerinnen des VfL Rheinhausen und dem TV Aldenrade zwar zu keinem Zeitpunkt, doch der Unterhaltungswert der packenden Begegnung war für die knapp 200 Zuschauer immens. Bis weit in die Schlussphase sahen die Gastgeberinnen wie der sichere Sieger aus, waren die spielerisch deutlich bessere Mannschaft. Doch sieben Minuten mit einer guten Leistung und einer noch besseren Daniela Rink reichten den Gästen aus, um die Begegnung zu kippen und einen völlig unverdienten 25:23 (10:12)-Erfolg mit nach Walsum zu nehmen.
"Wir haben mehr als 50 Minuten nicht ins Spiel gefunden, zu viel Respekt vor dem Gegner gehabt. Der VfL war bissiger, sehr gut auf uns eingestellt. Die zwei Punkte nehmen wir aber trotzdem gerne mit", resümierte das Trainer-Duo Bea und Frank Stratmann.
In der 53. Minute führte der VfL 23:18, verpasste es aber den "Deckel drauf zu machen". Dies rächte sich, denn kurz nach ihrer Einwechslung erzielte Rink drei Treffer in Folge und weckte ihre Farben für den furiosen Schlussspurt auf. Plötzlich kamen die langen Pässe von Manuela Doktor an, zudem hielt die zuvor durchwachsen aufspielende Torfrau plötzlich jeden Ball, der auf den Kasten kam. Extrem stark spielten auch Alice Scheja und Kerstin Höing.
TVA: Doktor, Knorr; A. Scheja (8), Rink (3), Ingenbold (1), Höing (6/3), Rauschtenberger (3), S. Stratmann, Baum, Kugler (1), Schauenburg (3).
TV Aldenrade - Rheydter TV 35:26 (18:12)
Einen gelungenen Saisonstart feierten die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade vor heimischer Kulisse am Driesenbusch gegen den Rheydter TV. Der Drittliga-Absteiger ließ den Gästen keine Chance und fegte sie mit 35:26 (18:12) von der Platte. "Wir sind sehr zufrieden. Alle Spielerinnen haben getroffen, es gab nur selten einen Bruch im Spiel", resümierte das Trainer-Duo Bea und Frank Stratmann unisono.
Die Gastgeberinnen waren dabei auf den Punkt da, erwischten einen Traumstart. Nach zehn Minuten hieß es 10:3 für den TVA. Gegen Ende des Abschnitts ließen Anspannung und Konzentration nach. "Da haben wir dem Gegner zu viele Räume geboten und etliche Chancen ausgelassen – sonst wäre es deutlicher ausgegangen", analysierte Bea Stratmann. Dieser Makel wiederholte sich in der zweiten Halbzeit – der schwache Gegner forderte den aber TVA nur selten.
Ein Extralob kassierten Manuela Doktor und Katja Knorr im Kasten. Doktor zeigte etliche Glanzparaden und spielte viele tolle lange Pässe, Knorr entschärfte gleich drei Siebenmeter der Rheydterinnen. Und auch Neuzugang Danika Ingenbold machte deutlich, welch tolle Verstärkung sie für ihre Farben ist. Die Rückraumspielerin war in ihrem Tatendrang nur selten zu bremsen und traf gleich zehn Mal.
In der kommenden Woche kommt es bereits zum mit Spannung erwarteten Lokalduell zweier heißer Meisterschaftsfavoriten: Der TVA reist zum Nachbarn VfL Rheinhausen, der am ersten Spieltag nicht im Einsatz war. Gegner SG Überruhr musste die Partie kurzfristig wegen einer Hallenschließung absagen.
TVA: Doktor, Knorr; Höing (4/1), Schauenburg (6), Kugler (1), Ingenbold (10), Rink (3), A. Scheja (4), S. Stratmann (3/1), Rauschtenberger (2) und Baum (2).
Im Brauhaus in Duisburg-Walsum feierte die NRZ mit zahlreichen Sportlern, Trainern und Funktionären aus der Region am 12.9.2011.
Das Walsumer Brauhaus Urfels platzte mal wieder aus allen Nähten: Das ist einmal im Jahr der Fall, wenn die beliebte NRZ-Sportfete steigt. Zahlreiche Aktive und Funktionäre aus der Region ließen es sich auch diesmal wieder nicht entgehen, dem Duisburger Norden einen Besuch abzustatten.
Wie immer bot die Sportfete auch die Gelegenheit für Begegnungen Duisburger Sportler, die sich sonst eher selten treffen. „Wenn ihr wollt, könnt ihr mal zum Eishockey kommen“, würden die EVD-Cracks die Handballerinnen des TV Aldenrade gerne mal in der Eissporthalle sehen. Auch an einen zweiten Besuch haben die Füchse schon gedacht: „Ihr könnt gerne auch zu einer Kabinenfete kommen.“ Auch den Spielplan der Oberliga-Handballerinnen haben sich die EVD-Spieler schon einmal eingeprägt.
Nach dem Abstieg aus der 3. Liga folgte bei den Handballerinnen des TV Aldenrade wieder einmal ein kompletter Umbruch. Trotz guter Leistungen in der Vorbereitung geht der TVA mit viel Respekt in die neue Spielzeit.
Es war ein großer Umbruch, den Frauenwart Martin Schulz bei den Handballerinnen des TV Aldenrade nach dem Abstieg aus der 3. Liga West in die Oberliga einleitete. Bereits zu Beginn der Rückrunde hatte der Verein sich dafür entschieden, in dieser Spielzeit die Urgesteine Bea und Frank Stratmann zu befördern, die bislang die Reserve in der Verbandsliga betreut hatten, nachdem sie Jahre zuvor erfolgreich die Jugend trainierten.
Dies ging einher mit der Trennung von A-Lizenz-Inhaber Jörg Freund. "Wir wollten die Verbindung zwischen erster und zweiter Mannschaft sowie der A-Jugend wieder verbessern – was Stand heute geklappt hat", berichtet Schulz.
Traditionell dünn besetzt
In der Vorbereitung auf die anstehende Mammutsaison mit 16 Mannschaften ließ der fast schon traditionell dünn besetzte Kader der Walsumerinnen mehrfach aufhorchen, unter anderem mit einem Sieg bei einem stark besetzten Turnier in Menden. Dennoch will Schulz von einer Favoritenrolle seines Teams nichts wissen.
"Wir haben spielerisch ab und an noch Defizite, sind mit den vielen Neuzugängen und Veränderungen noch nicht zu 100 Prozent eingespielt. Deswegen sehen wir uns nicht als Meisterschaftsfavorit. Außerdem haben wir größten Respekt vor der neuen Saison mit ihren vielen Spielen und starken Gegnern."
Die Rolle der Topfavoriten reicht Schulz an Mitabsteiger Tb Wülfrath sowie den VfL Rheinhausen weiter, Von dort kehrte mit Danika Ingenbold zwar die Torjägerin zu ihrem Stammverein zurück – gewiss der "Königstransfer" des TVA –, doch sicherten sich die Bergheimerinnen im Gegenzug Regina Gensch, die im Vorjahr in der Top Ten der Torschützenliste der 3. Liga West rangierte. "Hinzu kommt sicherlich noch ein weiteres Team, mit dem aktuell niemand rechnet", ergänzt Schulz.
Das Ziel der Übungsleiter ist indes klar umrissen: Aus einer sicheren Abwehr heraus will der TVA ein variables Tempospiel zeigen. Das soll trotz des dünnen Kaders zu einem Platz im oberen Drittel reichen. Und springt doch mehr heraus, so wird sich am Driesenbusch sicher niemand beschweren.
Kommen und Gehen
Zugänge: Katja Knorr, Jasmin Baum (beide RSV Mülheim), Fenja Schreiber-Tiedtke, Sarah Stratmann, Ramona Kugler, Karin Rauschtenberger (alle eigene Reserve), Danika Ingenbold (VfL Rheinhausen).
Abgänge: Annika Paus, Julia Potthoff (Ziel unbekannt), Carmen Feldmann (ETuS Wedau), Maike Kern (SG Bretzenheim), Sabrina Schmitz (TV Bruckhausen), Nina Heller (eigene Reserve).
Der Kader: Manuela Doktor, Knorr; Marie Zeegers, Daniela Rink, Stratmann, Ingenbold, Denise Schauenburg, Schreiber-Tiedtke, Baum, Alice Scheja, Rauschtenberger, Kugler, Kerstin Höing.
TV Aldenrade - TV Beyeröhde 33:30 (26:26/13:12)
In einem schwachen Spiel setzten sich die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade in der ersten Runde des HVN-Pokals nach Verlängerung mit 33:30 (26:26/13:12) gegen den Liga-Konkurrenten TV Beyeröhde II durch. Dabei sah das Trainer-Duo Bea und Frank Stratmann "ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen", in dem der TVA viele Chancen ausließ und etliche Fehler machte.
In der regulären Spielzeit legten die Gastgeberinnen zwei Mal fünf Treffer vor, ließen aber jedes Mal extrem nach, weshalb die blassen Gäste immer wieder herankamen. "In der Abwehr waren wir in der Seitwärtsbewegung zu langsam, haben die Mitspielerin oft alleine stehen lassen", analysierte Bea Stratmann. Als Beleg dafür dient die Rote Karte nach der dritten Zeitstrafe gegen ihre Tochter Sarah.
Gut klappte hingegen – abgesehen von einigen technischen Unzulänglichkeiten – das Tempospiel des TVA. Ein Extralob ging an die umsichtige Spielgestalterin Kerstin Höing sowie an Torjägerin Danika Ingenbold, die Triebfeder der Walsumer Offensivbemühungen.
TVA: Knorr; Ingenbold (11), Rauschtenberger, S. Stratmann, Schauenburg (3), Höing (6), Kugler (4), A. Scheja (3), Rink (2) und Baum (3).
Mit einer starken Leistung warteten die Oberliga-Damen des TV Aldenrade bei einem gut besetzten Turnier im sauerländischen Menden. Die Mannschaft von Bea und Frank Stratmann gewann alle vier Spiele und holte sich damit den Turniersieg. Dabei mussten die Walsumerinnen noch auf die Stammspielerinnen Kerstin Höing, Jasmin Baum, Daniela Rink und Manuela Doktor verzichten. Dafür reisten Tabea Rath, Linda Headelt und Carina Stratmann aus der Verbandsliga-Reserve mit nach Menden, wofür sie ein dickes Lob der beiden Übungsleiter kassierten. Gegen den TV Verl siegte der TVA 8:7, gegen den TV Schwitten 15:14, Gegen den Liga-Rivalen Tb Wülfrath 11:10 und im entscheidenden Spiel gegen den PSV Recklinghausen mit 16:15. Stark präsentierte sich vor allem die Defensive, so dass Alice Scheja und Ramona Kugler über Außen per Gegenstoß immer wieder zu einfachen Toren kamen. Ein Extralob kassierte Denise Schauenburg, die sich im Turnierverlauf als Spielmacherin immer weiter steigerte und torgefährlich war.
TVA: Haedelt, Knorr; Schauenburg (13), Ingenbold (11), A. Scheja (9), S. Stratmann (7), Kugler (6), Rauschtenberger (3), Rath und C. Stratmann.
Mit einer starken Leistung warteten die Oberliga-Damen des TV Aldenrade bei einem Test-Turnier bei der Ulftse Gecombineerde Handbal Vereniging in Holland auf. Zunächst bezwang die Mannschaft des Trainer-Duos Frank und Bea Stratmann den deutschen Verbandsligisten TV Borken mit 27:17 (11:5).
Die Tore erzielten Ingenbold (8/2), Schauenburg (6), A. Scheja (4), S. Stratmann (3), Höing (3), Rauschtenberger (2) und Baum.
Noch besser lief es dann gegen die Gastgeberinnen, die die Walsumerinnen 39:15 (16:4) von der Platte fegten – obwohl sie mit Daniela Rink (Urlaub) und Fenja Schreiber-Tiedtke zwei Ausfälle zu verzeichnen hatten.
Hier trafen Ingenbold (11/1), Kugler (4), Schauenburg (6), Höing (5), A. Scheja (4), S. Stratmann (3), Baum (3), Rauschtenberger (3).
Einen deutlichen 31:20 (13:12)-Erfolg landeten die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade gegen den niederländischen Erstligisten UGHV De Graafschap Doetinchem. Die Mannschaft von Frank und Bea Stratmann benötigte allerdings rund 20 Minuten, ehe sie ihren Rhythmus gefunden hatte, fabrizierte zuvor zu viele Fang- und Passfehler.
Dann waren die Gastgeberinnen aber nicht mehr zu bremsen. Aus einer Drei-Tore-Führung der Gäste machten sie bis zum Pausentee noch eine Führung, die sie im zweiten Abschnitt gegen immer weiter abbauende Holländerinnen konstant ausbauten.
Tore: Rink (3), Schauenburg (4), Schreiber-Tiedtke, Rauschtenberger (2), Kugler (3), Ingenbold (10/3), Stratmann (5/1), Baum (3).
Eine gute Leistung attestierte Trainerin Bea Stratmann ihrem Damen-Oberligisten TV Aldenrade trotz einer 27:29 (14:14)-Niederlage im Test gegen die HSG Menden-Lendringsen.
"Das war ein sehr guter und eingespielter Gegner, der uns alles abgefordert hat. Unser schnelles Spiel nach vorne war bereits deutlich geordneter, in der Abwehr standen wir ebenfalls besser – auch wenn wir zu spät an den Rückraumspielern dran waren", resümierte die Übungsleiterin, die auf Daniela Rink (Zerrung) und Alice Scheja (Urlaub) verzichten musste.
TVA: Doktor, Knorr; Schauenburg (7), Ingenbold (9/2), Höing (3), Rath (3), Baum (2), Kugler (2), Schreiber-Tiedkte (1), S. Stratmann.
Obwohl die Handballerinnen der SV 08/29 Friedrichsfeld und des Drittliga-Absteigers TV Aldenrade in der kommenden Spielzeit wieder in der Oberliga gegeneinander antreten, testeten sie in der Vorbereitung gegeneinander.
Im ersten Aufeinandertreffen setzte sich die Sieben aus Walsum 27:21 (10:10) gegen die "Vereinigten" durch.
Obwohl beide Parteien erst seit wenigen Tagen mit dem Ball trainieren, zuvor an den Grundlagen im konditionellen und athletischen Bereich arbeiteten, bekamen die knapp 100 Zuschauer in der prächtig gefüllten Halle an der Sternstraße ein interessantes Spiel geboten. Zu Beginn waren die Gastgeberinnen deutlich überlegen, doch ab Mitte des ersten Abschnitts fing sich 08/29 – auch, weil die neuen TVA-Trainer Frank und Bea Stratmann kräftig rochierten und die Kraft bei den Walsumerinnen merklich nachließ. In der zweiten Hälfte machten die Gastgeberinnen aber schnell deutlich, dass sie nichts anbrennen lassen wollten. Erst gegen Ende gelang 08/29 noch etwas Ergebniskosmetik.
"Für den ersten Test bin ich wirklich zufrieden", freute sich 08/29-Trainer Thorsten de Laar, der ein Extralob an Denise Schulte-Euler sowie die beiden glänzend aufgelegten Torfrauen Anke Wegmann und Nicole Hillig verteilte. Auch Bea Stratmann hatte am Test nichts auszusetzen: "Als erste Standortbestimmung war das zufriedenstellend. Die Mädels haben einen tollen Einsatz gezeigt und wir konnten viel ausprobieren."
TVA: Doktor, Knorr; Rink (3), S. Stratmann (3/1), Ingenbold (8/2), Schauenburg (4/1), Schreiber-Tiedtke (6), Baum, Hering (3), Klaude.
08/29: Wegmann, Hillig; Kapp (2), Grune (1), Jugovac (1), N. Schulte-Euler (6/4), Langert (4/2), D. Schulte-Euler (3), Laatz (1), Kamp, Hüsken (2), Skrzipek, Bernds (1), Karsli.
Nach nur einer Spielzeit bei den Handballerinnen des TV Aldenrade verlässt Kreisläuferin Annika Paus den Verein bereits wieder. Die Gründe für den Abgang sind beruflicher wie gesundheitlicher Natur, wie Frauenwart Martin Schulz mitteilte, der diesen Verlust bedauert. Mit Jasmin Baum gewannen die Walsumerinnen indes bereits eine neue Kreisläuferin. Die 21-Jährige kommt genau wie Torfrau Katja Knorr vom Verbandsligisten RSV Mülheim an den Driesenbusch.
Die Vorbereitung auf die Saison haben die neuen Trainer Frank und Bea Stratmann an diesem Wochenende eingeläutet und die ersten Pflichtspiele stehen ebenfalls fest. In der ersten Runde des HVN-Pokals (27./28. August) trifft der TVA vor heimischer Kulisse auf den letztjährigen Gegner TV Beyeröhde aus der dritten Liga West. Am Samstag, 17. September, beginnt dann die Oberligasaison mit einem Heimspiel gegen den Rheydter TV.
Trotz des feststehenden Abstiegs in die Oberliga laufen die Personalplanungen bei den Handballerinnen des TV Aldenrade nicht nur auf Hochtouren – sondern auch äußerst erfolgreich. Wie Frauenwart Martin Schulz mitteilte, wird die ehemalige Bundesliga-Torhüterin Manuela Doktor dem Verein mindestens eine weitere Spielzeit erhalten bleiben.
Ihren Verbleib hatte Doktor an eine einzige Bedingung geknüpft: Sie wollte keine weitere Spielzeit hinter sich bringen, in der sie im Gros der Spiele allein zwischen den Pfosten verantwortlich ist.
Zwar freute sich der Verein, dass Steffi Fenneken ihre Schuhe wieder vom Nagel nahm, doch fehlte sie speziell bei Auswärtsspielen häufiger. Sie verabschiedet sich nun ebenso wie Britta Maaser aus der Reserve endgültig in den Ruhestand. Nicht nur deshalb ist Schulz froh, sich mit Nadine Poess und Katja Knorr zwei neue Torhüterinnen geangelt zu haben. Sowohl der 29-jährigen Poess als auch der 19-jährigen Knorr wird reichlich Potenzial bescheinigt.
Erstgenannte wechselt vom Lokalrivalen MTV Rheinwacht Dinslaken nach Walsum. Knorr hingegen war für den RSV Mülheim in der Parallelgruppe des MTV in der Verbandsliga aktiv. Sie stand bereits vor der aktuellen Saison auf dem Wunschzettel des TVA, musste aber wegen ihres Studiums und eines damit verbundenen Praktikums passen.
Die RP hatte es exklusiv vermeldet, nun bestätigten auch der TV Aldenrade und der VfL Rheinhausen den Wechsel von Danika Ingenbold (RP-Archivfoto) zurück zu ihrem Stammverein nach Walsum. "Es ist eine sehr schöne Sache, dass sie wieder zurück zu uns kommt. Danika passt als Eigengewächs sehr gut in unser Konzept, hat bereits unter den neuen Trainern Bea undFrank Stratmann gespielt. Außerdem ist sie eine sehr variabel einsetzbare Rückraumspielerin, die beim VfL regelmäßig starke Leistungen abgerufen hat", sagte TVA-Frauenwart Martin Schulz.
Im Rückraum hatten die Walsumerinnen nach dem Abgang von Torjägerin Maike Kern ohnehin Handlungsbedarf. "Sportlich betrachtet ist es sehr schade, sie hatte maßgeblichen Anteil an unseren Erfolgen", erklärte VfL-Trainer Dirk Rahmel, der mit Rechtsaußen Mina Spöntjes eine weitere Spielerin an den TVA verlieren könnte.