TV Aldenrade - OSC Rheinhausen 32:29 (11:13)
Der TV Aldenrade behielt mit 32:29 (11:13) gegen die Reserve des OSC Rheinhausen die Oberhand, wobei sich die Mannschaft nach dem Rückstand zur Pause deutlich steigerte. Ein zufriedener Trainer Stephan Voss meinte hinterher: "Das war eine tolle Leistung. Darauf kann man aufbauen, das sollten wir konservieren."
TVA: Neuhaus, Behnert; Kirchner (10), Brock (8), Ludwig (5), Steffke (4), Gröning (4), Hussmann (1), Münstermann und Kellert.
TV Aldenrade - SC Bottrop 33:28 (16:12)
Nach schwachem Start ins Spiel (2:7, 10. Min) wurde Beton in der Abwehr angerührt, offensiv die sich bietenden Chancen genutzt (bis zur HZ 16:12). Auch in der 2. Halbzeit wurde die Konzentration seitens des TVA fortan hochgehalten, so dass der Sieg nie mehr in Gefahr gebracht wurde.
EIn Wermutstropfen dennoch: Walsum musste den Sieg durch den längerfristigen Ausfall von Kreisläufer Reiners teuer bezahlen. Der Kreisläufer erlitt einen komplizierten Fingerbruch und wird bereits kommende Woche operiert.
Trainer Stephan Voss: "Die Einstellung des Teams hat mir heute richtig gut gefallen. Den Sieg haben wir uns redlich verdient."
TVA: Neuhaus, Behnert; Kirchner (9), Stefke (9/4), Brock (3), Kellert (3), Bertens (3), Ludwig (2), Münstermann (2), Reiners (1) und Gröning (1).
Kettwiger TV III - TV Aldenrade 28:39 (12:22)
Ohne größere Schwierigkeiten gewannen die Landesliga-Handballer des TV Aldenrade ihr vorletztes Spiel der Rückrunde. Gegen den Tabellenzwölften vom Kettwiger TV III fuhr die Mannschaft um Spielertrainer Stephan Voss einen 28:39 (12:22)-Auswärtserfolg ein.
Die Aldenrader bauten ihre Führung im Verlaufe der Begegnung konstant gegen den schwach spielenden Gegner aus und kam in der 40. Spielminute beim Stand von 32:16 sogar auf einen 16-Tore-Vorsprung.
Danach schlichen sich beim TVA jedoch Nachlässigkeiten ein, weshalb das Einzige, worüber sich Voss hinterher ärgerte, die hohe Anzahl an Gegentoren war. Aldenrades Rückstand auf den Tabellenführer Rot-Weiß Oberhausen beträgt jedoch weiterhin noch fünf Punkte. "Gegen den SC Bottrop ist allerdings eine Leistungssteigerung notwendig", sagte Voss.
TVA: Neuhaus, Behnert; Kirchner (16), Stefke (7/4), Brock (4), Münstermann (4), Gröning (3), Kellert (2), Reiners (2) und Hess (1).
TV Aldenrade - HSG Wesel 32:30 (14:18)
Ein schöneres Geschenk konnte die Mannschaft ihrem Trainergespann vor der Weihnachtsfeier nicht machen. Spielertrainer Stephan Voss und Co-Trainer Christian Ludwig durften sich über den 32:30 (14:18)-Sieg des Landesligisten gegen den Tabellenzweiten aus Wesel freuen.
Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie verlor der TVA immer mehr den Anschluss an die Spitzenteams aus Oberhausen und Wesel. Somit war klar, es musste gegen die noch unbesiegte HSG Wesel gepunktet werden.
Um das Spitzenspiel in der Landesliga zu entscheiden, forderte Voss seine Mannschaft auf, mit Kampf und Mut dem Gegner Paroli zu bieten. Dies gelang in Halbzeit eins zunächst nicht immer, die Gäste gingen mit einer 18:14 Führung in die Kabine.
Der zweite Durchgang zeigte aber, wozu der TVA in der Lage ist, wenn die Einstellung stimm. ,,Wir haben eine Reaktion gezeigt", so Voss. Die Gastgeber kämpften sich in das Spiel hinein. Mit einer offensiven Deckung wurde dem Rückraum der HSG zehn Minuten vor Schluss der Zahn gezogen. Durch Tempogegenstöße und sichere Abschlüsse zog der TVA kurz vor Schluss mit drei Toren davon. ,,Ein riesen Lob an die gesamte Mannschaft.", sprach Spielertrainer Stephan Voss seiner Mannschaft aus.
Aldenrade: Neuhaus, Behnert; Voss (1), Kellert, Groening (5), Vahnenbruck, Brock (6), Stefke (6/2), Hess (3), Münstermann (2), Reiners (1) und Kirchner (8).
DJK MH-Saarn - TV Aldenrade 28:22 (8:7)
Bei der DJK VfR Saarn setzte es für die Herren des TV Aldenrade nun mit 22:28 (7:8) die dritte Niederlage in Folge, ganz zum Unmut von Spielertrainer Stephan Voss.
Auch wenn von Beginn an eine verbesserte Deckungsleistung festzustellen war, wurden im Angriff zu viele Einzelaktion gemacht und technische Fehler am Fließband produziert. Direkt nach der Pause zog Saarn auf 15:9 vorentscheidend davon und so kam der TVA, trotz Kampfbemühungen, nie näher als auf zwei Tore heran. Stephan Voss zeigte sich nach dem Spiel vor allem von der Einstellung der Mannschaft enttäuscht.
TVA: Stefke (8/2), Kirchner (4), Gröning (3), Voss (3), Reiners (1), Hess (1), Brock (1), Kellert (1).
TV Aldenrade – TV Biefang 29:32 (14:16)
Dem TV Aldenrade gelang am Wochenende kein guter Auftritt. Das Team um den verletzten Spielertrainer Stephan Voss verlor gegen den Lokalrivalen TV Biefang zu Hause mit 29:32 (14:16).
Passives Abwehrverhalten und zahlreiche technische Fehler im Angriff verhinderten ein besseres Resultat. Voss hatte vergeblich auf eine Leistungssteigerung gehofft. Nun muss Aldenrade am kommenden Sonntag in Saarn wieder in die Erfolgsspur zurückfinden, will man in der Tabelle nicht weiter absacken.
TVA: Neuhaus, Wellmann; Stefke (8/2), Kirchner (7), Brock (4), Hess (4), Münstermann (2), Gröning (2), Kellert (1), Reiners (1), Schulz und Lansen.
VfL Rheinhausen - TV Aldenrade 38:29 (17:13)
Sehr deutlich verlor der TV Aldenrade beim VfL Rheinhausen. Beim 38:29 hatte die Mannschaft von Spielertrainer Stephan Voss keine Chance. Der Trainer zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft höchst unzufrieden. "Höhepunkt waren die Disziplinlosigkeiten in der letzten Viertelstunde", so Voss. Er kündigte an, dass dies innerhalb der Mannschaft noch besprochen werde. Voss selbst fiel verletzt aus, ohne ihn spielte seine Mannschaft "kopflos" und "hielt sich nicht an die Vorgaben", so der Spielertrainer.
TVA: Neuhaus, Behnert; Kirchner (8), Stefke (8), Groening (4), Kellert (3), Seesing (2), Brock (2), Reiners (1), Münstermann (1/1) und Hess.
TV Aldenrade - TV Jahn Hiesfeld II 32:24 (15:11)
Das Landesliga-Derby der Handballer zwischen dem TV Aldenrade und der Reserve von Jahn Hiesfeld blieb ein wenig trostlos. Viele technische Fehler bestimmten gerade die erste Halbzeit. TVA siegt deutlich mit 32:24 (15:11).
Wer hochklassigen Handball sehen wollte, war beim Landesliga-Derby zwischen dem TV Aldenrade und der Reserve des TV Jahn Hiesfeld falsch. An der üblichen Wirkungsstätte der Sportfreunde Hamborn 07 blieben beide Teams ohne Glanz. Nach 60 Minuten Spielzeit siegten die Walsumer aber verdient mit 32:24 (15:11), auch weil sie im Angriff durchsetzungsstärker waren.
Kurz nach dem Anpfiff glich das hochgepriesene Derby einem Ping-Pong-Spiel. Schnelle Ballverluste hier, Unkonzentriertheiten in der Abwehr dort. Gerade die "Veilchen" taten sich schwer, verwarfen leichtfertig die Bälle aus der zweiten Reihe und scheiterten gleich drei Mal beim Tempogegenstoß am starken Walsumer Keeper Benjamin Neuhaus.
Auch Aldenrades Trainer Stephan Voss lobte seinen Torhüter: "Er hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht." Uneingeschränkt weiter geben könnte man das Lob auch für den Gegenüber: Hiesfelds Torwart Gregor Giesen, der ein ums andere Mal seine Mannschaft im Spiel hielt.
Es glich fast einer Erlösung, als nach fünfeinhalb Minuten das erste Tor für den TV Jahn fiel. Aber auch in der Folge blieb das Team von Trainer Harald Jakobs blass. Es fehlte die gute Umsetzung der Ideen, besonders im Angriffsspiel. Gegen den sehr starken Rückraum vom TV Aldenrade, Marcel Stefke und Kevin Kirchner, die beide in der Jugend in Hiesfeld spielten, hatte die Abwehr auch zu oft keine Chance.
In der zweiten Halbzeit blieb Hiesfeld dran, immer wieder konnten sie den Vorsprung auf drei Tore verkürzen. Doch als dann in der 51. Spielminute Oliver Holzmann eine überzogene rote Karte sah, erfuhr das Team der "Veilchen" einen Bruch. Fortan zog Aldenrade immer weiter davon, ein dann gut aufgelegter Kevin Kirchner trug seinen Teil dazu bei.
Hiesfelds Trainer Harald Jakobs fasste zusammen: "Bis auf die letzten sieben, acht Minuten waren wir dran. Aber jetzt müssen wir wieder auf uns gucken."
Aldenrade: Neuhaus, Behnert; Kirchner (12), Stefke (7), Reiners (4), Schulz (3), Sessing (2), Voss (2), Groening (1), Münstermann (1), Brock, Hess und Kellert (n.e.).
TV Jahn Hiesfeld II: Bestier (6/4), Waclawczyk (4/1), Bückmann (3), Greifenberg (3), Bohmann (2), Schwarzenberg (2), Jakobs (2), Friedrich (2).
Adler Bottrop - TV Aldenrade 18:28 (6:13)
Die Landesligahandballer des TV Aldenrade können sich weiterhin zu den Favoriten um den Aufstieg zählen. Beim Schlusslicht Adler Bottrop konnte das Team von Stephan Voss einen glanzlosen, aber nie gefährdeten Auswärtssieg einfahren.
Mit zehn Toren Unterschied gewann der TV Aldenrade bei Adler Bottrop. Das nie gefährdete Endergebnis lautet 18:28 (6:13). Trainer Stephan Voss kommentierte: "Endlich konnten wir mal einen lockeren Sieg einfahren. Gegen die Hiesfelder Reserve werden wir nächste Woche jedoch sicher deutlich mehr gefordert sein". Der TVA musste mit zahlreichen Verletzungen kämpfen, unter anderem fiel der Torgarant Kevin Kirchner aus. Im Angriff vergaben die Walsumer einige Möglichkeiten, in der Abwehr forderte Bottrop sie nicht heraus.
TVA: Behnert, Neuhaus; Stefke (12/2), Heß (5/2), Gröning (4), Reiners (3), Münstermann (2), Voss (1) und Brock (1).

TV Aldenrade – TV Issum 31:25 (16:12)
Nach einer ausgeglichenen Anfangs-Viertelstunde (7:7, 15. Min) setzte sich das Team von Spielertrainer Stephan Voss sukzessive bis zur Pause auf vier Tore ab. Issum konnte letztmalig auf 21:23 (45. Min) verkürzen, ehe Walsum die Zügel erneut anzog, keine Spannung mehr entstehen ließ und zwei weitere Punkte souverän nach Hause fuhr.
Letztlich war es ein ungefährdeter und verdienter Sieg, der den zweiten Tabellenplatz mit 9:1 Punkten, Punktgleich mit Spitzenreiter HSG Wesel, weiter festigt. Stephan Voss äußerte indes auch noch ein Wort der Kritik: „In Anbetracht der schwachen Trainingsbeteiligung in den vergangenen zwei Wochen können wir mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden sein.“Ein Sonderlob des Trainers verdienten sich überdies Daniel Bertens und Marcel Stefke.
TVA: Behnert, Neuhaus; Stefke (13/2), Kirchner (5), Bertens (3), Hess (2), Schulz (2), Seesing (2), Vahnenbruck (2), Gröning (2), Münstermann, Kellert, Voss und Brock (n.e.).
HSG RW Oberhausen - TV Aldenrade 31:31 (16:18)
Ohne den beruflich verhinderten Spielertrainer Stephan Voss gab es den ersten Punktverlust in der noch jungen Landesliga-Saison gegen das stark einzustufende Team von Ex-TVA-Coach Joachim Ceranek. Das Spiel verlief bis zum 12:12 (20. Minute) ausgeglichen, ehe sich der TVA bis zur Pause mit einem knappen Zwei-Tore-Vorsprung Luft verschaffen konnte. Diese Führung hatte auch noch in der 55. Minuten Bestand (28:26). In dieser Phase versäumten es die Aldenrader mehrfach, den Sack zuzumachen. So kam RWO am Ende doch noch zu dem letztlich verdienten Unentschieden. Interims-Coach Christian Ludwig zeigte sich indes nach dem Spiel nicht unzufrieden: "Mit der Moral unserer Mannschaft können wir erneut durchaus zufrieden sein. Dennoch haben wir heute einen Punkt verloren". Als größter Schwachpunkt lässt sich aktuell noch immer die Deckung bezeichnen. Hier steht in den kommenden Wochen noch eine Menge Arbeit an, will man künftig souveräner auftreten und siegen.
TVA: Behnert, Wellmann; Stefke (11/3), Kirchner (10), Gröning (4), Münstermann (2), Brock (2), Kellert (1), Vahnenbruck (1), Bertens, Schulz, Reiners, Seesing und Heß.
TV Aldenrade - TSV Bocholt 35:32 (16:10)
Einen hart erarbeiteten 35:32 (16:10)-Sieg landete Landesligist TV Aldenrade vor heimischer Kulisse gegen Aufsteiger TSV Bocholt. Die Mannen um Spielertrainer Stephan Voss gaben eine Sechs-Tore-Führung leichtfertig aus der Hand, ließen den TSV gar 28:27 in Front gehen, ehe sie die Zügel wieder anzogen und den Erfolg unter Dach und Fach brachten.
"Auf uns wartet noch eine Menge arbeit, vor allem im Defensivbereich. Gegen RWO muss kommende Woche eine deutliche Leistungssteigerung her, will man den Platz als Sieger verlassen", so Voss.
TVA: Wellmann, Behnert; Kirchner (8), Stefke (3/1), Reiners (6), Voss (3), Kellert (3), Münstermann (1), Brock (1), Schwarz (3), Gröning (5) und Heß (2).
Das Drehbuch war geschrieben – und nach blassem Start ins Spiel war Kevin Kirchner am Ende doch der umjubelte Held. Im Landesliga-Derby zwischen dem TV Aldenrade und dem MTV Rheinwacht Dinslaken II erzielte der Rückraum-Hüne wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff den entscheidenden Treffer zum 34:33 (14:13) für die klar favorisierten Hausherren vom Driesenbusch. Beinahe die gesamte Spielzeit über hatten die leidenschaftlich kämpfenden Gäste ihren ehemaligen Mannschaftskollegen bis dahin weitestgehend im Griff gehabt – ehe er die letzten drei Treffer des hitzigen Lokalduells erzielte.
Im ersten Abschnitt roch es erst nach einem Erfolg des Aufstiegskandidaten, mit bis zu vier Treffern führte der TVA gegen die aufopferungsvoll kämpfende junge Gäste-Truppe. Doch im zweiten Abschnitt kippte die intensiv geführte Partie mit vielen Zeitstrafen zugunsten der Dinslakener. Mehr als 20 Minuten liefen die Walsumer einem Rückstand von drei Toren hinterher. Als in der 55. Minute beim Stand von 33:29 gleich drei TVA-Spieler eine Zeitstrafe abbrummten, war alles für eine Überraschung angerichtet. "Bis dahin haben wir alle Überzahl-Situationen super ausgespielt – dann aber die letzten fünf Würfe vergeben", so MTV-Trainer Burkhard Höffner. So kam der TVA wieder heran – und durch Kirchner zum Siegtreffer.
Höffner war dennoch rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Farben. "Die Niederlage war ganz bitter, eigentlich hatten wir sogar beide Punkte verdient. Ich bin mit der Leistung meiner Jungs zu 100 Prozent zufrieden." Walsums Spielertrainer Stephan Voss lobte die Moral seiner Farben und sprach hinterher ebenfalls von einem verdienten Sieg.
TVA: Behnert, Wellmann; Stefke (11/4), Kirchner (7), Reiners (5), Brock (4), Seesing (2), Voss (2/1), Münstermann (1), Bertens (1), Hess (1/1), Schulz und Kellert.
OSC Rheinhausen II - TV Aldenrade 22:28 (12:15)
Einen souveränen 28:22 (15:12)-Erfolg landete der TV Aldenrade im Lokalduell bei der Reserve des OSC Rheinhausen. Nach einem nervösem Beginn lagen die Walsumer schnell mit 0:4 (5.) hinten, gestalteten das Spiel aber bis zur 25. Minute ausgeglichen (12:12). "Ganz wichtig war, dass wir dann vor dem Seitenwechsel noch drei Treffer erzielt haben", berichtete Mannschaftssprecher Martin Schulz hinterher. Nach der Pause ließen die Gäste gegen die starken Hausherren zunächst nur zwei Gegentreffer zu, lagen 21:16 in Front, und legten so den Grundstein zum Sieg. "Aus einer starken Abwehr heraus mit einem tollen Leif Wellmann dahinter haben wir dem Gegner den Zahn gezogen. Auf diese geschlossene Teamleistung lässt sich aufbauen", resümierte Spielertrainer Stephan Voss nach dem Schlusspfiff.
TVA: Behnert, Wellmann; Kirchner (11), Stefke (7/4), Reiners (3), Voss (3), Schulz (1), Münstermann (1), Kellert (1), Seesing (1), Brock und Bertens (n.e.).
Morgen beginnt die Spielzeit in der Landesliga. Während der TV Aldenrade nach einem radikalen personellen Umbruch zu den Meisterschaftsfavoriten zählt, geht es für die Reserven des TV Jahn Hiesfeld und MTV Rheinwacht Dinslaken ganz klar um den Klassenerhalt.
Acht neue Spieler bei sieben Abgängen, dazu den Trainer ausgetauscht. Der personelle Umbruch bei den Landesliga-Handballern des TV Aldenrade fiel wie bereits in der Vorsaison immens aus. Diesmal allerdings verstärkte sich das Team vom Driesenbusch sowohl in der Breite als auch in der Spitze, allen voran mit Spielertrainer Stephan Voss und seinem "Co" Christian Ludwig, die beide vom Oberligisten TV Jahn Hiesfeld nach Walsum wechselten. Von dort kam mit Marcel Stefke ein weiterer Rückraumspieler, vom Hiesfelder Rivalen Spfr. Hamborn 07 zudem noch Torjäger Kevin Kirchner.
Favoritenrolle? Voss dementiert
Aber auch die übrigen Neuzugänge, teils Rückkehrer zu ihrem Stammverein wie Timon Seesing, haben abgesehen von Ricardo Gröning bereits allesamt Luft in einer höheren Liga geschnuppert. "Dank der Bindung von Eigengewächsen und Eckpfeilern der letztjährigen Mannschaft steht Stephan mit den Neuzugängen in Summe ein ausgeglichener Kader zur Verfügung", analysiert TVA-Vorstandsmitglied Martin Schulz. Der Linkshänder wird selbst ebenfalls die Schuhe für den TVA schnüren und meist ebenfalls im Prunkstück, dem Rückraum, zum Einsatz kommen.
Von einer Favoritenrolle will Voss trotz der hochkarätigen Besetzung seines Kaders nichts wissen. Die besten Chancen räumt der Spielertrainer Aufsteiger OSC Rheinhausen II ein, auf den der TVA direkt am ersten Spieltag trifft. Weitere Kandidaten sind nach Ansicht Voss' der VfL Rheinhausen, der TV Biefang und die Reserve des TV Jahn Hiesfeld – die er nach ihrer bärenstarken Rückrunde in der Vorsaison mit zum Kreis der Favoriten zählt.
Kommen und Gehen
Zugänge: Voss, Ludwig, Stefke (alle TV Jahn Hiesfeld), Kirchner (Spfr. Hamborn 07), Lansen (Neusser HV), Seesing (HSG Mülheim/Oberhausen), Reiners (HC RW Oberhausen), Gröning (Eintracht Duisburg).
Abgänge: Prchala, Belczykowski, Paß (alle TuS Neumühl), Linderoth (Laufbahnende), Goldbaum, Hoffmann, P. Schulz, Ceranek (alle HC RW Oberhausen).
Einen weiteren talentierten Neuzugang angelte sich Handball-Landesligist TV Aldenrade. Rückraumspieler Marcel Stefke (RP-Archivfoto) wechselt vom Nachbarn TV Jahn Hiesfeld an den Driesenbusch. Nach dem neuen Spielertrainer Stephan Voss und Christian Ludwig ist er bereits der dritte Akteur, der von den "Veilchen" zum TVA geht. Stefke war einer der Leistungsträger der A-Jugend, die im Vorjahr in der Regionalliga am Ball war. Gemeinsam mit Kevin Kirchner, der vom Oberligisten Spfr. Hamborn 07 nach Walsum gekommen ist, hat Voss nun zwei 19-jährige Top-Talente für den zuvor schwach besetzten Rückraum in seinen Reihen. "Das sind gute Verstärkungen, ich freue mich schon darauf mit ihnen zu arbeiten", erklärte der Spielertrainer.


Ein echter Transfercoup scheint dem Walsumer Handball-Landesligisten TV Aldenrade geglückt zu sein. Rückraumspieler Stephan Voss (RP-Archivfoto) soll die Mannschaft in der kommenden Spielzeit in die Spitzengruppe führen. Der 29-Jährige spielt aktuell beim Nachbarn TV Jahn Hiesfeld in der Oberliga. Dort ist die Saison für ihn wegen einer Knieverletzung beendet, zuvor hatte der ehemalige Regionalligaspieler gute Kritiken erhalten. Er tritt damit die Nachfolge von Joachim Ceranek an. Neben Voss dürfte mit Rückraumspieler Christian Ludwig, Sohn des ersten Geschäftsführers und langjährigen Männerwarts Uli Ludwig, ein weiterer Hiesfelder den Weg in die Heimat finden. Mit diesen beiden Akteuren dürfte die Mannschaft ein gehöriges Wort um den Aufstieg mitsprechen.